Periodische Paralysen

Wissenswertes über Periodische Paralysen

Die periodischen Paralysen sind Muskelerkrankungen, die immer wieder (episodisch) zu vorübergehenden Lähmungen führen. Eine Periodizität im engeren Sinne, also eine Regelmäßigkeit, liegt nicht vor. Die Lähmungen können plötzlich oder allmählich beginnen und sich innerhalb von wenigen Stunden bis zu einigen Tagen zurückbilden. Die Atem- und Sprechmuskulatur ist weniger betroffen. Das Bewusstsein ist immer ungestört. Ursächlich sind Störungen in verschiedenen sog. Ionenkanälen, die die elektrische Muskelaktivität steuern. Die genetischen Ursachen sind unterschiedlich. Die Vererbung erfolgt autosomal dominant.

Die periodischen Paralysen sind insgesamt seltene Erkrankungen. Die jährliche Neuerkrankungsrate (Inzidenz) aller Formen zusammen beträgt 1:30.000, d.h. dass 1 Erkrankung bei 30.000 Menschen auftritt. Die häufigste einzelne Form ist die Hypokaliämische Lähmung mit einer Häufigkeit von 1:100.000.

Weiterführende Information finden Sie in unserer Information "Wissenswertes über Periodische Paralysen", die auf dieser Seite zum Download bereit steht.