Landesverband Mecklenburg-Vorpommern

Im Nordosten ganz oben

Die DGM wurde im Jahre 1965 aufgrund einer Elterninitiative, unterstützt von Ärzten und Geschäftsleuten, gegründet, um die Erforschung und Bekämpfung der Muskelerkrankungen voranzubringen. So hieß die Gesellschaft zunächst Deutsche Gesellschaft Bekämpfung der Muskelkrankheiten. Im Laufe der Jahre hat sich der Selbsthilfegedanke dazugesellt, was nicht zuletzt in der Namensänderung im Jahre 1993 zum Ausdruck kam.

Heute lautet der Name: Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V.

Der Landesverband Mecklenburg Vorpommern ist der kleinste und jüngste unter den Landesverbänden der DGM. Der ehrenamtliche Vorstand besteht aus 3 Mitgliedern. Derzeit sind 5 Gesprächskreise oder eigenständige Selbsthilfegruppen im Land aktiv.

9 Kontaktpersonen beraten unsere Mitglieder und interessierte Bürger zu den verschiedensten Muskelerkrankungen, zu Hilfsmitteln, zur barrierefreien Gestaltung der Wohnung oder zur Mobilität.

In unserem Landesverband wird die Peer to Peer Beratung gelebt und wir beraten grundsätzlich alle Menschen und deren Angehörige die von einer Muskelerkrankung betroffen sind. 

Wir arbeiten sehr eng mit den Neuromuskulären Zentren Greifswald und Rostock zusammen. Mit den Muskelzentren führen wir interessante "Neuromuskuläre Symposien" durch. Diese werden von Ärzten zur Weiterbildung genutzt und unsere Mitglieder erhalten ebenfalls die neuesten Informationen.

Im Vorstand werden interessante Workshops vorbereitet, die über das Jahr verteilt für unsere Mitglieder durchgeführt werden. Dabei stehen Informationen über die neuesten Entwicklungen in der Forschung bei Muskelerkrankungen genauso im Fokus wie Vorträge über Hilfsmittel, Pflege oder persönliche Assistenz. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die unabhängige selbstbestimmte Teilhabe am Leben.

Unser Landesverband ist Mitglied und gewählter Vorstand der Selbsthilfe MV, die BAG Selbsthilfe ist die Dachorganisation von Landesverbänden, in denen Menschen mit einer chronischen Erkrankung oder Behinderung vertreten sind. Wir arbeiten im Integrationsförderrat, der die Landesregierung bei der Gesetzgebung berät, in den verschiedensten Gremien aktiv mit. 

Unser Hauptanliegen ist es, über die Basisarbeit in diesen Gremien eine EU-konforme Behindertenpolitik im Land durchzusetzen.