Welche Nachteilsausgleiche gibt es?

… in Bezug auf Organisation und Durchführung des Studiums:

  • Individueller Studienplan im Rahmen des Vollzeitstudiums („faktisches Teilzeitstudium“) / Verlängerung von Prüfungsfristen
  • „Reguläres“ Teilzeitstudium / Wechsel von Voll- und Teilzeitstudienphasen
  • Zulassung zu Veranstaltungen unter Vorbehalt
  • Bevorzugte Zulassung zu teilnahmebegrenzten Lehrveranstaltungen
  • Modifikationen von Anwesenheitspflichten
  • Modifikationen im Zusammenhang mit Praktika und Laboren
  • Modifikationen im Zusammenhang mit Exkursionen und / oder Auslandsaufenthalten
  • Verlegungen von Lehrveranstaltungen in zugängliche Räume, Anschaffung notwendiger Einrichtungen und Ausstattungen

… in Bezug auf Prüfungen und Leistungsnachweise:

  • Schreibzeitverlängerung bei Klausuren und Verlängerung von Vorbereitungszeiten bei mündlichen Prüfungen
  • Verlängerung der Bearbeitungszeit um tatsächlich anfallende Pausenzeiten
  • Prüfungen in separaten Räumen mit eigener Aufsicht
  • Verlängerung der Bearbeitungsfristen von Haus- und Abschlussarbeiten
  • Änderung der Prüfungsform
  • Modifikation praktischer Prüfungen
  • Aufteilen von Studienleistungen in Einzelabschnitte
  • Erlaubnis der Nutzung von technischen Hilfsmitteln und personeller Assistenz
  • Bereitstellung von adaptierten Prüfungsunterlagen
  • Nichtberücksichtigung von Rechtschreib- und Interpunktionsfehlern in Klausuren
  • Einfluss der Studierenden auf Termin (in Bezug auf Tageszeiten oder Wochentage), Ort, Sitzplatz oder Aufsicht (Geschlecht)
  • Entzerren von Prüfungsballungen / Verschieben von Prüfungsterminen
  • Nichtberücksichtigung von krankheitsbedingten / behinderungsbedingten Prüfungsrücktritten bei der Zahl möglicher Prüfungswiederholungen
  • Fristverlängerungen bei der Anmeldung zu Prüfungen / Modulfristverlängerung

Die Nachteilsausgleiche sind detaillierter im Handbuch „Studium und Behinderung“ unter www.studentenwerke.de/de/content/handbuch-studium-und-behinderung nachzulesen.