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Verein & Struktur

Die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Als Selbsthilfeverband lebt auch die DGM vom Engagement und der Unterstützung durch ihre Mitglieder. Die Struktur des Vereins setzt sich im Wesentlichen aus folgenden Elementen zusammen:

Vorstand und Delegierte

Die Delegiertenversammlung ist das höchste Gremium der DGM. Sie setzt sich aus den Vorstandsmitgliedern und  Vertretern der Landesverbände und Diagnosegruppen  zusammen, um z.B. über Satzungsänderungen zu entscheiden.
Die inhaltliche Ausrichtung und Entwicklung der DGM wird vom Vorstand geleitet. Der Vorstand der DGM besteht satzungsgemäß aus bis zu neun Personen. Diese sind alle ausnahmslos ehrenamtlich tätig und werden alle drei Jahre von der Delegiertenversammlung gewählt.

Landesverbände und Kontaktpersonen

Strukturell gliedert sich die DGM in 15 Landesverbände (Bremen und Niedersachsen bilden einen gemeinsamen Landesverband), die von ehrenamtlich tätigen Mitgliedern geleitet werden. Unterstützt wird deren Arbeit  bundesweit von ca. 300 Kontaktpersonen, die als ehrenamtliche Berater und Ansprechpersonen fungieren. Gemeinsam mit den Landesverbänden organisieren sie die Arbeit auf regionaler Ebene, unter anderem durch regionale Selbsthilfegruppen und Veranstaltungen.

Die Diagnosegruppen

Seit der Delegiertenversammlung im Juli 2011 gibt es neben der Landesstruktur auch Diagnosegruppen. Finden in den Landesverbänden Menschen mit ganz unterschiedlichen neuromuskulären Erkrankungen zusammen, soll in den Diagnosegruppen die Möglichkeit genutzt werden, sich diagnosespezifisch zusammen zu finden und die mit einer speziellen Diagnose verbundenen Fragestellungen zu bearbeiten. Beide Strukturen bestehen nebeneinander und ergänzen sich gegenseitig. Bei der Vielzahl der möglichen Diagnoseformen ist dies eine herausfordernde Aufgabe

Die Bundesgeschäftsstelle

Ergänzt wird die Arbeit der Ehrenamtlichen durch die hauptamtlichen Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle in Freiburg. Sie koordinieren die Arbeit  und Verwaltung des Bundesverbandes, stehen als Unterstützung und Ansprechpartner für die ehrenamtlichen Mitarbeiter zur Verfügung, organisieren die Öffentlichkeitsarbeit und das Fundraising des Verbandes und bieten darüber hinaus spezielle Angebote für Mitglieder und Betroffene an. In der psychosozialen Beratung finden Betroffene und Angehörige genauso Unterstützung wie in der Hilfsmittelberatung. Dieses Angebot wird durch die beiden Probewohnungen der DGMergänzt.