Treffen der Sozialberater/-innen

Arbeitstreffen und Fortbildung vom 28. bis 29. März 2019

Bereits im letzten Jahr erhielten wir von der Bundesgeschäftsstelle in Freiburg eine Einladung zum Austausch und Kennenlernen der Kolleginnen und Kollegen, die bundesweit in Sozialberatungsstellen für die DGM tätig sind.

Treffen der DGM-Sozialberater/-innen

Dem Ruf der Deutschen Bahn entsprechend, erreichten wir Freiburg am Donnerstagmittag mit anderthalb stündiger Verspätung. Wir kamen aber glücklicherweise noch rechtzeitig, um die Vorstellung der DGM und der Bundesgeschäftsstelle durch Herrn Sproß nicht zu verpassen. Nach einem herzlichen Empfang stiegen wir dann direkt ein in den ersehnten reichhaltigen Austausch mit neun externen Sozialberaterinnen und sechs Personen des Beratungsteams der Bundesgeschäftsstelle.

In unserer Beratungsstelle, die an das neuromuskuläre Zentrum Münster/Osnabrück angebunden ist, bieten wir die Sozialberatung zu Dritt an. Wir sind alle hauptberuflich im Sozialmanagement des Klinikums Osnabrück für die Akutneurologie tätig. Dieser Tatsache geschuldet, konnten wir nur zu zweit nach Freiburg reisen, da unser Kollege Ulli Vodde im Klinikum die Stellung halten musste. Wir waren sehr neugierig auf die zwei bevorstehenden Tage, da wir in Osnabrück die jüngste DGM-Sozialberatungsstelle sind und nur wenige der oftmals langjährig tätigen Kolleginnen und Kollegen bereits persönlich kannten.

Dem Ruf der Deutschen Bahn entsprechend, erreichten wir Freiburg am Donnerstagmittag mit anderthalb stündiger Verspätung. Wir kamen aber glücklicherweise noch rechtzeitig, um die Vorstellung der DGM und der Bundesgeschäftsstelle durch Herrn Sproß nicht zu verpassen. Nach einem herzlichen Empfang stiegen wir dann direkt ein in den ersehnten reichhaltigen Austausch mit neun externen Sozialberaterinnen und sechs Personen des Beratungsteams der Bundesgeschäftsstelle.

Für uns ging es erst einmal darum, uns zu orientieren und die Kolleginnen und Kollegen, die von Nord bis Süd im ganzen Bundesgebiet tätig sind, kennenzulernen. Im Austausch ging es um die unterschiedlichen strukturellen Grundbedingungen und Besonderheiten unserer Beratungstätigkeit an den verschiedenen Standorten. Die sich anschließende Besichtigung der Probewohnungen hat uns sehr beeindruckt. Frau Metzger und Frau Grenz zeigten uns perfekt ausgestattete barrierefreie Wohnungen, die den Bedürfnissen neuromuskulär erkrankter bzw. körperbehinderter Menschen gerecht werden. Besonders die sprachlich geleitete Umfeldsteuerung und die Transferhilfen von Raum zu Raum sind erwähnenswert. Den ersten Tag ließen wir dann gemeinsam in gemütlicher Runde ausklingen. 

Am Freitagmorgen referierte Constantin Grosch, der am Vortag direkt aus Berlin angereist war, über Grundlagen und Neuerungen zum Bundesteilhabegesetz. Herr Grosch ist Mitglied im Gemeinsamen Bundesausschuss, Stabstelle Patientenbeteiligung. Die anschließende Frage- und Diskussionsrunde zeigte, wie wichtig und hilfreich Auffrischungen zu diesem umfangreichen Gesetz und seiner Implementierung sind.

In der abschließenden Runde wurde deutlich, wie groß der Bedarf an fachlichem Austausch unter uns Kolleginnen und Kollegen ist und wie froh wir sind, nun alle mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten kennengelernt zu haben. Das macht den direkten Kontakt im Beratungsalltag und bei kniffeligen Einzelfragen einfacher. Zu guter Letzt waren sich alle einig, dass solch ein Treffen zukünftig in regelmäßigen Abständen stattfinden sollte.

Elke Rickling und Christa Scholz, Osnabrück