ich lese nicht ich denke selbst

eine weltanschauliche Essaysammlung

Christoph Duwe
Verlag Books on Demand, Berlin 2011
ISBN-10:
978-3-86805-854-3

Kurzbeschreibung / Klappentext

Religion und Moral, Demokratie und Freiheit, Kunst und Kommerz - in seinem ersten Buch wagt sich der Komponist, Musikwissenschaftler und Autor Christoph Duwe an die klassischen Fragen aus Philosophie, Politik und Kultur. Es gelingt ihm, all diese vermeintlich sperrigen Themen dem oftmals bemüht intellektuellen Diskurs im Elfenbeinturm zu entreißen. Duwes Fähigkeit, den Dingen auf den Grund zu gehen, resultiert ganz sicher auch aus seiner persönlichen Lebenssituation, denn er sitzt seit mehr als 30 Jahren wegen einer schweren Muskelerkrankung im Rollstuhl. ICH LESE NICHT ICH DENKE SELBST ist deshalb so etwas wie ein kluger Blick auf die Welt - vom Rand der Gesellschaft. Duwes Ausführungen treffen den Kern und klingen dabei weder flapsig noch abgehoben. Insofern stößt er mit seiner Essaysammlung genau in die Lücke zwischen Eckart von Hirschhausen und Richard D. Precht. Auch wenn Duwe manchen Scharlatan lustvoll abwatscht, so beteiligt er sich doch niemals am heute üblichen kulturpessimistischen Gedröhn. Vielmehr ist sein Buch geprägt von Optimismus, von der Hoffnung auf mehr Frieden, mehr Weisheit und mehr Empathie: Er glaubt an "die Evolution des Geistes". Selten war es im gleichen Maße kurzweilig wie erhellend, sich mit Gott und der Welt zu beschäftigen.

Über den Autor

Christoph Duwe, Jahrgang 1968, aufgewachsen in Stade, Elbe, wo er mit seinen Eltern und zwei älteren Brüdern eine glückliche Kindheit erlebt. 1972 wird Progressive Muskeldystrophie (fortschreitender Muskelschwund) diagnostiziert, in deren Folge er seit 1980 ständig im Rollstuhl sitzt. Nach dem Abitur 1988 studiert Duwe Systematische Musikwissenschaft an der Uni Hamburg und arbeitet als freischaffender Musikkritiker. Seit 1996 lebt er in Hamburg Eppendorf. Duwes eigentliche Berufung ist die Musik: Er spielt Piano, Synthesizer und Schlagzeug, komponiert Songs und hat mehrere Platten veröffentlicht, sowohl als Solist (unter dem Pseudonym DAVENUE) als auch mit verschiedenen Bands. Dazu kommen Engagements als DJ. Mit weltanschaulichen Themen beschäftigt sich Duwe seit frühester Jugend intensiv, nicht zuletzt wegen seiner eigenen gesundheitlichen Situation. "Ich lese nicht ich denke selbst - eine weltanschauliche Essaysammlung" ist Duwes erste Buchveröffentlichung. - Infos unter www.davenue.de

Leserstimmen

Eine kurzweilige Lektüre für jeden Geschmack. Humorvoll und dabei doch ernst spricht der Autor die verschiedensten Themen an und zeigt mir oft bekannte, jedoch auch ganz neue Blickwinkel darauf. Empfehlenswert für alle, die gerne lesen, denken und sich inspirieren lassen. Und für alle anderen:"Viel geredet, nichts gesagt" das kann man von diesem Buch wirklich nicht behaupten! Vieles habe ich so oder so ähnlich gedacht aber Christoph Duwe bringt es mit schönen Worten auf den Punkt. Hier und da zeigt er mir auch eine ganz andere Sicht der Dinge.Recht überschaubare Texte machen das Lesen angenehm und auch vor dem Einschlafen erhellend. Er wagt sich an schwierige Themen und doch wird es nicht zu schwierig oder abstrakt. Es macht einfach Spaß weiter zu lesen. Und über so manches Thema würde ich mit dem Autor gern diskutieren...