Geht nicht, gibt´s nicht

Mein steter Kampf gegen Barrieren im Kopf

Willi Rudolf
Verlag Oertel + Spörer Reutlingen
ISBN-10:
978-3-88627-468-0
broschiert mit zahlreichen Abbildungen
224 Seiten
EUR 16,95

Geht nicht – gibt’s nicht! Wie ein roter Faden zieht sich dieses Motto durch das Leben des Willi Rudolf. Geboren in den letzten Monaten des zweiten Weltkriegs, der Vater war in Russland vermisst, hatte der kleine körperlich schwerstbehinderte Willi keinen leichten Start ins Leben. „An so einem schäbigen Kind kann man nichts mehr machen“, war der Kommentar eines Arztes, der ihn als hoffnungslosen Fall einstufte. Aber Willi lässt sich nicht unterkriegen, nicht von seiner Körperbehinderung und den ständigen Schmerzen und auch nicht von bürokratischen Hindernissen. Willi will erreichen, was die anderen auch können. Aber der Autodidakt ohne Schulabschluss muss hart dafür kämpfen. Was ihn dabei auszeichnet: Er hadert nicht mit seinem Schicksal, sondern packt die Probleme an und schaut immer optimistisch nach vorn. Selbstmitleid kennt er nicht. Er sucht nach Lösungen, selbst wenn zunächst alles unmöglich und ausweglos erscheint. „Geht nicht – gibt’s nicht“ ist ein Buch, das Mut macht. Eine einfühlsam erzählte Lebensgeschichte eines außergewöhnlichen Mannes.

Willi Rudolf lebt in seinem Geburtsort Öschingen am Fuß der Schwäbischen Alb. Er ist von Geburt an schwer körperbehindert. Nach mehr als 25 Jahren erfolgreicher Tätigkeit hat der mittelständische Unternehmer seine Firma dem ältesten Sohn übergeben, um Zeit für politische Aufgaben und Aktivitäten mit der Ehefrau zu haben. Im engen Dialog mit Hiltrud Schwenzer erzählt er seine Lebenserinnerungen. Hiltrud Schwenzer ist ausgebildete Redakteurin und Germanistin. Sie lebt seit mehr als einem Vierteljahrhundert in ihrem ehemaligen Studienort Tübingen. Geschichte und Geschichten sind ihre große Leidenschaft. Mit Willi Rudolf hat sie sich auf Anhieb verstanden. Denn „er ist ein Mensch, der allen Schwierigkeiten zum Trotz das Lachen nicht verlernt hat“. Das Geleitwort zu diesem Buch schrieb Dr. Wolfgang Schäuble.