09.11.2024

Die Selbsthilfegruppe „Muskel-Treff-Altmark“ lässt das Jahr mit heiteren Episoden ausklingen und geht in die Winterpause.

Gründungsleiterin Birgit Timmer verabschiedet sich.

Humor ist die Würze des Lebens und Lachen ist die beste Medizin. Bibliotheksleiterin Cornelia Lucklum aus Tangermünde hat die zehn Muskelkranken und ihre Angehörigen am Sonnabend, den 02.11.2024, wieder mit heiteren Episoden aus den Büchern der Kultfiguren Renate Bergmann und Günther Habicht unterhalten. Bei den Leseproben aus den Büchern „Aber nach drei Strophen ist Schluss!“ und „Lass das mal den Opa machen!“ wurde viel geschmunzelt und erfrischend gelacht.

 

Birgit Timmer blickte auf neun Jahre zurück, in denen sie die Selbsthilfegruppe leitete. Sie sagte: „Ohne Frau Lucklum und Frau Eckhoff hätte sich die Gruppe nicht so entwickeln können. Alles begann noch als Selbstversorger in den Räumlichkeiten der Stadtbibliothek in Tangermünde. Und nun beneiden uns viele um den Service mit der wohltuenden Versorgung mit Kaffee und Kuchen durch Frau Eckhoff in den Räumlichkeiten der Volkssolidarität, Sozialstation Tangermünde. Wir können uns für einen kleinen Obolus quasi an den gedeckten Tisch setzen und ohne abzuräumen gehen.“ Birgit Timmer dankte beiden Frauen ganz herzlich für die tolle Unterstützung der Gruppe.

 

Bevor sich Birgit Timmer aus Gründen der Selbstfürsorge von der Gruppe verabschiedete, beantwortete sie noch etliche Fragen zur Situation um die ärztliche Versorgung von Muskelkranken in der Region und zum Muskelzentrum in Magdeburg. Weite Wege und lange Wartezeiten bleiben für die Muskelkranken leider weiterhin die Regel.

 

Abschließend sagte sie in eigener Sache: „Es fällt mir sehr schwer, mich aus dem Ehrenamt zurückzuziehen. Denn die zehn Jahre meines Engagements für Muskelkranke auf Bundes- und Landesebene haben mich sehr erfüllt und ich werde gerne an diese Zeit zurückdenken. Da ich selbst betroffen bin, voll im Beruf stehe und noch fünf Jahre vor mir habe, bin ich gesundheitlich an meine Grenzen gestoßen.“ Mit Bedauern, aber auch Verständnis für diesen Schritt bedankte sich die Gruppe mit kleinen Geschenken für das langjährige Engagement und wünschte ihr künftig alles Gute bei bestmöglicher Gesundheit. Deutlich ergriffen verabschiedete sich Birgit Timmer und wünschte der Gruppe eine kontinuierliche Fortsetzung der Treffen nach der Winterpause. Interesse für die neue Leitung wurde bereits verkündet.