Neues Netzwerk für Betroffene

IonNeurONet: Netzwerk für Betroffene von neurologischen und ophtalmologischen Ionenkanalerkrankungen

Für Betroffene von neurologischen und ophtalmologischen Ionenkanalerkrankungen existiert ein neues Forschungsnetzwerk, das von der Universitätsklinik Tübingen gegründet wurde. Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, setzt sich das klinische Netzwerk von IonNeurONet aus neurologischen und neuropädiatrischen Zentren in Deutschland zusammen. Die Zentren sind auf unterschiedliche Ionenkanalerkrankungen spezialisiert.

Ionenkanalerkrankungen sind erbliche Erkrankungen, bei denen Mutationen in Ionenkanalgenen auftreten. Dies kann zu erhöhter, bzw. verminderter Erregbarkeit des betroffenen Gewebes führen. Typische Symptome sind beispielsweise: Muskelsteifigkeit- oder Schwäche, Migräneauras und Kopfschmerzen, epeleptische Anfälle, Sehstörungen durch retinale Dysfunktion sowie episodische Formen von Ataxien, Bewegungsstörungen und neuropathischen Schmerzen.

Das Netzwerk konzentriert sich auf folgende Erkrankungen:
- Myotonien und periodische Paralysen
- Familiäre und hemiplegische Migräne
- Genetisch bedingte Epilepsien
- Episodische Ataxien
- Paroxysmale Bewegungsstörungen
- Spezifisch vererbte Schmerzerkrankungen
- Spezifische Formen erblicher Retinopathien


Bei Interesse finden Sie weitere Informationen unterwww.IonNeurONet.de oderinfo [at] IonNeurONet.de