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Vergaberichtlinien

Vergaberichtlinien zur Begutachtung der Bewerbungen

  • Die Gutachter der DGM zur Bewertung der Bewerbungen um Forschungspreise sind der 1. und 2. Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirates.
  • Der Vorstand der DGM entscheidet auf der Basis der Gutachten, ist in seiner Entscheidung jedoch frei.
  • Funktionsträger der DGM können während der aktiven Zeit nicht für Forschungspreise benannt werden.

1. Duchenne-Erb-Preis (DEP)

  • Der DEP stellt die höchste wissenschaftliche Auszeichnung der DGM dar. Er wird verliehen für eine herausragende Lebensleistung auf dem Gebiet der neuromuskulären Erkrankungen.
  • Der DEP ist teilbar und kann auch an ausländische Wissenschaftler verliehen werden.
  • Der DEP wird i.d.R. alle 2 Jahre verliehen und im Rahmen des Kongresses des wissenschaftlichen Beirates der DGM überreicht.
  • Anders als bei den nachfolgenden Preisen der DGM erfolgt die Verleihung des DEP nicht auf Grund einer Bewerbung, sondern auf Vorschlag.
  • Der jeweilige Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirates hat in seiner Funktion als Kongresspräsident das Vorschlagsrecht.
  • Der Vorstand entscheidet abschließend über den/die Preisträger.

2. Felix-Jerusalem-Preis (FJP)

  • Der Preis soll der Förderung der Forschung auf dem Gebiet der neuromuskulären Erkrankungen im deutschsprachigen Raum dienen. Mit ihm sollen jüngere Forscher für Verdienste bei der Erforschung von Pathomechanismen und für objektiv nachvollziehbare Therapieerfolge bei allen Formen von neuromuskulären Erkrankungen ausgezeichnet werden.
  • Die Preisträger sollen einen längeren persönlichen Bezug zu neuromuskulären Krankheiten nachweisen können. Dies soll aus dem Lebenslauf erkennbar sein, der Auskunft über die klinischen und wissenschaftlichen Aktivitäten im Gebiet der neuromuskulären Krankheiten geben soll.
  • Die Preisträger sollen in der Regel nicht älter als 45 Jahre sein.
  • Der FJP wird verliehen als erster, zweiter und dritter Preis mit gestaffelter Dotierung.
  • Die einzelnen Preisstufen können gegebenenfalls noch einmal aufgeteilt werden.
  • Der FJP wird jährlich verliehen und im Rahmen einer geeigneten Veranstaltung überreicht.
  • Seitens der DGM kann gefordert werden, dass Preisträger in einem guten Verhältnis zur DGM stehen.
  • Der Vorstand entscheidet abschließend über den/die Preisträger

3. Junior-Preis (JP)

  • Der JP wird verliehen für eine besondere wissenschaftliche Leistung auf dem Gebiet der neuromuskulären Krankheiten aus den letzten 3 Jahren. Hierbei kann es sich um eine oder mehrere Publikationen in renommierten internationalen Journalen oder um eine herausragende Promotions- oder Habilitationsschrift, oder um eine vergleichbare Arbeit handeln.
  • Werden Arbeiten eingereicht, die von einer Arbeitsgruppe verfasst wurden, ist eine Erklärung des Bewerbers erforderlich, dass die Mitglieder der Gruppe einverstanden sind.
  • Bei gleicher Qualität werden Arbeiten zu Erkrankungen der neuromuskulären Synapse bevorzugt.
  • Der JP wird jährlich verliehen und im Rahmen einer geeigneten Veranstaltung überreicht.
  • Die Preisträger sollen in der Regel nicht älter als 35 Jahre sein.
  • Die Preisträger sollen einen besonderen Bezug zu neuromuskulären Krankheiten haben. Dies soll aus dem Lebenslauf erkennbar sein.
  • Seitens der DGM kann gefordert werden, dass Preisträger in einem guten Verhältnis zur DGM stehen.
  • Der Vorstand entscheidet abschließend über den/die Preisträger.

Freiburg, im Juni 2006

Der Vorstand