Liste der Preisträger

Forschungspreise der DGM 2019

Im Rahmen des Kongresses des Medizinisch-Wissenschaftlichen Beirates der DGM wurden 2019 folgende Forschungspreise verliehen:

Felix-Jerusalem-Preis der DGM
gestiftet von der Firma Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

2019 erhielt den 1. Preis (7.500,00 €)
Dr. David Brenner, Universitätsklinikum Ulm
für seine Publikation zum  neuen familiären ALS-Gen KIF5A

den 2. Preis (5.000,00 €)
Prof. Dr. Alexander Grimm, Universitätsklinikum Tübingen
für seine Forschungsarbeiten, die wichtige Ergebnisse  zum Thema „Ultraschall in der Diagnostik und Beobachtung von Therapieresponse bei immunvermittelten Polyneuropathien“ lieferten

den 3. Preis (2.500,00 €)
Prof. Dr. Anna-Kathrin Hell, Universitätsmedizin Göttingen
für ihre Forschungsarbeiten, die innovative Therapiekonzepte für Kinder mit Spinaler Muskelatrophie und Wirbelsäulendeformitäten lieferten

Junior-Preis der DGM
gestiftet von der Firma Hormosan Pharma GmbH

dotiert mit 2.500 € ging an
Dr. Elena Ikenberg, Friedrich-Baur-Institut München
für ihre Arbeiten insbesondere zum Thema:
CMT-Neuropathien und Telethoninopathie (LGMD2G)

Myostispreis der DGM
gestiftet von Josef und Dr. Denis Dumm sowie Jutta Franke-Martini

dotiert mit 3.000 € ging an
Dr. Per-Ole Carstens, Universitätsmedizin Göttingen
für seine Arbeit zum Thema: Dysphagie-MRT Studie bei der IBM

Alle zwei Jahre wird der höchstrangige Preis der DGM, der Duchenne-Erb-Preis, vergeben.
Mit diesem Preis, für den man sich nicht selbst bewerben kann, werden herausragende Forscher für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Die Preisträger des Duchenne-Erb-Preises 2019 sind:

Internationaler Teil (6.250 €):
Prof. Dr. Kate Bushby, Newcastle
in recognition of her lifetime achievement in the field of muscular dystrophies, with outstanding contributions to research and to improvement in patient care

Nationaler Teil (6.250 €):
Prof. Dr. Albert Ludolph, Ulm
in Anerkennung eines Lebenswerkes im Bereich der Amyotrophen Lateralsklerose mit herausragenden Beiträgen zur Erforschung der Erkrankung und zur Verbesserung der Behandlung der Patienten

Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern des Jahres 2019!

Ulrich Brodeßer-FSHD-Preis der DGM
gestiftet von DGM-Mitglied Ulrich Brodeßer

Der 1. Preis der 2018 erstmals verliehenen Auszeichnung - dotiert mit 10.000 Euro - ging an Professor Jeanette Schulz-Menger. Sie beschäftigte sich insbesondere mit der „Detektion einer myokardialen Mitbeteiligung bei Patienten mit FSHD und erhaltener linksventrikulärer Pumpfunktion mittels Kardiovaskulärer Magnetresonanztomographie.“
Der 2. Preis - dotiert mit 5.000 Euro -  ging an Dr. Matthias Boentert. Er beschäftigte sich insbesondere mit dem Thema „Schlaf und schlafbezogene Atmungsstörungen bei Patienten mit Fazio-Scapulo-Humeraler Muskeldystrophie: Eine poly(somno)graphische und kapnometrische Fallkontrollstudie.“

Der Ulrich-Brodeßer-FSHD-Preis 2019 wird im Rahmen der DGM-Delegiertenversammlung im Juli 2019 vergeben.