Forschungsförderung der DGM

Zu den satzungsgemäßen Aufgaben und Zielen der DGM gehört die Förderung der Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der neuromuskulären Erkrankungen.

Die eingehenden Forschungsanträge werden in der Bundesgeschäftsstelle zunächst auf die formalen Kriterien überprüft und erfasst. Anschließend werden der Vorsitzende des Medizinisch-Wissenschaftlichen Beirats und sein Stellvertreter um ein schriftliches Gutachten gebeten. Nach Eingang der Gutachten entscheidet der Vorstand in seiner nächsten Sitzung über die jeweiligen Anträge. Zum Bereich der Forschung und Forschungsförderung zählt auch die aktive Mitgliedschaft im ENMC (European Neuromuscular Centre). Dies ist ein europaweiter Zusammenschluss der nationalen Gesellschaften für neuromuskuläre Erkrankungen, mit dem Ziel, internationalen Wissensaustausch und Forschungskooperation zu fördern. Zu festgelegten Themen werden dreitägige "Workshops" veranstaltet. Aus den Mitgliedsländern werden einzelne Spezialisten beim jeweiligen Krankheitsbild zum Meinungsaustausch eingeladen. Neben den europäischen Teilnehmern nehmen auch regelmäßig außereuropäische Wissenschaftler teil (USA, Japan, Australien).

Als Forschungsförderung verstehen wir auch die Forschungspreise der DGM. Durch diese Preise werden Wissenschaftler ausgezeichnet, die sich auf dem Gebiet der neuromuskulären Erkrankungen besonders engagieren und herausragende Leistungen gebracht haben. Dies schafft auch Anreize zur weiteren Beschäftigung mit dieser Thematik.


Sonderforschungsausschreibung zur ALS

Dank der zahlreichen Spenden der Ice Bucket Challenge 2014 war es möglich Forschungsgelder in Höhe von 1 Million Euro zur Förderung auszuschrieben.

Informationen zu den ausgewählten Forschungsprojekten finden Sie hier.


Stipendien zur Erforschung von ALS

Im Jahr 2015 wurden erstmalig Stipendien für die Erforschung von ALS für junge WissenschaftlerInnen von der DGM vergeben.