20.10.2017 | In eigener Sache

25 Jahre DGM in Thüringen

Am 02. September war es so weit. Der Landesvorstand Thüringen der DGM hatte zur Festveranstaltung „25 Jahre Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke in Thüringen“ in die Landessportschule nach Bad Blankenburg eingeladen und ca.50 Mitglieder und Gäste waren gekommen.

Ein viertel Jahrhundert erfolgreiche Arbeit im Interesse muskelkranker Menschen liegt hinter uns. Anlass zurück zu blicken, die Leistungen der aktivsten Mitglieder zu würdigen und nicht zu letzt die weiteren Aufgaben abzustecken.

Die Veranstaltung wurde eröffnet mit einem kleinen aber feinen Kulturprogramm mit dem Blasorchester der Kreismusikschule Saalfeld-Bad Blankenburg und unserem Mitglied Maximilian Kruse, der rappte, „wir sind vom Leben gezeichnet, wir sind so schön kaputt,...“.

In seiner Festansprache schlug unser Landesvorsitzender, Joachim Köhring, dann einen Bogen von den ersten Kontaktaufnahmen muskelkranker Menschen aus Thüringen zu Kontaktpersonen in den alten Bundesländern im Jahre 1989, über den Aufbau erster Selbsthilfegruppen in Gotha und Südthüringen in den folgenden Jahren, die Gründung des Landesverbandes 1992 bis in die heutige Zeit.

Dabei betonte er: „Von Anfang an stand der persönliche Austausch im Mittelpunkt unserer Arbeit. Die Erfahrungen der anderen nutzen, sich gegenseitig Mut und Kraft geben und gemeinsam an die Lösung vieler Fragen und Probleme heranzugehen, das ist Selbsthilfe im ursprünglichen Sinne. Wir als Landesvorstand versuchen mit ausgewählten Veranstaltungen und gezielten Schlungen diesen Prozess zu unterstützen und Anregungen zu geben. Die Hauptarbeit bleibt aber in den SHG an der Basis. Wir wissen wie schwer und mühsam diese Arbeit oftmals ist. Deshalb gehört unser besonderer Dank heute alle Kontaktpersonen, die sich in den Kreisen und Städten in ehrenamtlicher Arbeit engagieren.“

Die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner, wandte sich mit einem Grußwort an die Mitglieder. „Selbsthilfe ist für eine ganzheitliche medizinische Versorgung unverzichtbar. Es sind vor allem die Betroffenen und ihre Angehörigen, die in Thüringen die Entwicklung der Selbsthilfebewegung geprägt haben. Die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke trägt mit ihren vielen regionalen Gruppen zu einem umfassenden Netzwerk für Selbsthilfearbeit bei. Ein selbst bestimmtes Leben durch Hilfe zur Selbsthilfe bedeutet ein Mehr an Lebensqualität für die Betroffenen und ermöglicht so eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“, erklärte die Ministerin.

Auch der Geschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes Thüringen dankte in seinem Grußwort der DGM ,die unter dem Dach des Paritätischem