22.10.2018 | In eigener Sache

Bericht zum Kontaktpersonen-Treffen in Rendsburg

Der Thementag in diesem Jahr in Schleswig-Holstein wurde für das Kontaktpersonen-Treffen ausgewählt. Im Vorwege hat unser Vorsitzender, Herr Assmann, und der stellvertretende Vorsitzende, Herr Michael Waldek, die passende Räumlichkeit für das Treffen ausgewählt, welche bei der Evang.-Luth. Kirchengemeinde St. Jürgen in der Ahlmannstraße 2, in Rendsburg, gefunden wurde. Das Catering wurde im Vornherein geordert und alle Formalitäten mit dem Vermieter der Räume besprochen. Der große Raum umfasst eine Größe von bis zu 50 Personen, weil in der Planung war, dass sich die Landesverbände Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Bremen/Niedersachsen an dem Thementag beteiligen. Angemeldet waren dann aber 14 Teilnehmer inkl. dem Referenten, Herrn Franz Stefan, aus der Geschäfsstelle aus Freiburg. Gefreut haben wir uns aber sehr über die Teilnahme der Landesvorsitzenden aus Hamburg, Frau Regina Raulfs, und einem Mitglied des genannten Landesverbandes.

Um 08:00 Uhr trafen Mitglieder des Vorstandes ein, um die Veranstaltung vorzubereiten. Es galt Kaffee und Tee zu kochen, einzudecken und letzten Endes wurde der Referent von seinem Hotel abgeholt. Nach und nach trafen die restlichen Teilnehmer ein. In dem Veranstaltungsraum nahm jeder seinen Platz ein und Herr Stefan platzierte sich an die Stirnseite. Um 09:30 Uhr war der offizielle Beginn der Veranstaltung und Herr Waldek begrüßte im Auftrag des Vorstandes des Landesverbandes Schleswig-Holstein die Teilnehmer. Er bestellte auch Grüße vom Vorsitzenden, der leider an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen konnte.

Nach der Vorstellungsrunde wurden die ersten Wortmeldungen zu den Beratungstätigkeiten der Kontaktpersonen bzw. Gesprächskreisleiter abgegeben. Da wurden z.B. Stichworte genannt wie: "Wie motiviere ich meine Gruppenmitglieder, um an Veranstaltungen teilzunehmen", "Wie gehe ich mit einem Telefonat um, wenn der Betroffene den Tränen nahe ist" oder auch "Was mache ich, wenn ich dem Anrufer nicht sofort eine Antwort auf seine Frage geben kann" uvm. Zahlreiche Wortmeldungen wurden abgegeben und ausdiskutiert. Allen ist die verantwortungsvolle Aufgabe, Betroffene und deren Angehörige am Telefon oder persönlich zu beraten, sehr wohl bewusst und daher sind alle dankbar, dass diese Veranstaltung stattfindet. Gerade der gegenseitige Austausch unter den Kontaktpersonen trägt dazu bei, dass die eigene Beratertätigkeit immer umfangreicher und sicherer wird.  

Herr Stefan hat in seinem Vortrag "Beratung - wie geht das richtig? die einzelnen Stufen einer Beratertätigkeit angesprochen, wobei er die Teilnehmer überwiegend mit Fragen zum Nachdenken angeregt hat und daraus baute sich immer mehr sein Vortrag auf. Auch eine simulierte Beratung zwischen ihm und einer Teilnehmerin wurde analysiert und besprochen. 

In den Pausen und auch beim Mittagessen wurde ausgiebig miteinander diskutiert und weitere Informationen ausgetauscht. Zum Ende hin hat der stellvertretende Vorsitzende die Teilnehmer um ihr Feedback gebeten was diese Veranstaltung angeht. Dabei wurde beispielsweise der Vorschlag gemacht, ein Kontaktpersonen-Treffen in regelmäßigen Abständen stattfinden zu lassen. Einig war man sich darüber, dass die regelmäßigen Treffen nicht in diesem Umfang stattfinden müssen, sondern, dass die Kontinuietät eine große Rolle spielt.

Nach dem ein gemeinsames Foto geschossen wurde, es ans Aufräumen der Räumlichkeiten ging, verabschiedeten sich alle Teilnehmer voneinander. Die dagewesenen Vorstandsmitglieder waren sehr zufrieden mit der Veranstaltung und sie freuen sich auf einen Ausbau derselbigen, denn was die Teilnehmerzahl angeht, so ist noch ausreichend Kapazität vorhanden. 

Autor: Regina Dieckmann