05.11.2014 | Berichte

Mitgliederversammlung am 11.10.2014 in Calbe (Saale)

Mitgliederversammlung am 11.10.2014 in Calbe (Saale)

Am 11.10.2014 fand das zweite Landesverbandstreffen im Jahr traditionsgemäß in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität „Lebensfreude“ in Calbe (Saale) statt. Die Landesverbandsleiterin Manuela Springer begrüßte 35 Teilnehmer, darunter  auch neue Mitglieder. Sie informierte über den vorliegenden Bericht von André Neutag, dem Leiter der seit über 4 Monaten bestehenden Jugendgruppe Mitteldeutschland. Er selbst war wegen einer Fachfortbildung an der Teilnahme verhindert. Mit der Gründung einer Jugendgruppe in Mitteldeutschland wurde dem Wunsch vieler Eltern von jungen Betroffenen entsprochen. Neben vielen Stammtischen und Gesprächskreisen fehlte bislang ein Angebot für die Altersgruppe der 10- bis 30jährigen. Gemeinsam mit Katharina Kohnen hat André Neutag innerhalb kurzer Zeit ein Konzept für diese Zielgruppe entwickelt und mit der landesübergreifenden Umsetzung begonnen. Ziel ist es u.a., in einem Miteinander Grenzen zu überwinden. Neben der Unterhaltung wollen die jungen Betroffenen „in die Welt hinaus“ und gemeinsam etwas unternehmen, wie z. B. Grillen oder Kinobesuche.

Birgit Timmer berichtete über das Ergebnis der Neuwahlen des Bundesvorstandes am 06.07.2014 in Hohenroda. Die Mitglieder waren traurig, dass Frau Haberland, die bislang den Kontakt zwischen Bundesvorstand und Landesverband hielt, aus dem Vorstand ausgeschieden ist und wünschten ihr weiterhin viel Erfolg. Sie freuten sich jedoch über die Stärkung der Arbeit des  Landesverbandes, weil erstmals ein Mitglied des Landesverbandes im Bundesvorstand vertreten ist. Birgit Timmer dankte für das entgegengebrachte Vertrauen und bekräftigte ihr Anliegen, einen engen Kontakt zum Landesverband zu halten und die Nähe zur Basis zu suchen, um die Vorstandsarbeit zu bereichern.

Am 16.09.2014 nahm Birgit Timmer für den Landesverband Sachsen-Anhalt zwei symbolische Spendenschecks vom Sanitätshaus Strehlow Magdeburg in Höhe von 1.500 € und von Sponsoren der Firmenstaffel Magdeburg in Höhe von 500 € entgegen. Diese überreichte sie an die Landesverbandsleiterin Manuela Springer. Birgit Timmer berichtete von der angebotenen Unterstützung des Landesverbandes durch das Sanitätshaus und dem Vorhaben, Patienten in dem neu errichteten Therapiezentrum der Strehlow GmbH nach Abschluss ihrer Reha-Maßnahmen eine diagnosebezogene physio- und ergotherapeutische Weiterbehandlung zu ermöglichen. Das Mitglied des Landesvorstandes, Dr. Sonnhild Bertz, begrüßte dieses Vorhaben und sprach sich dafür aus, dass sich der Landesverband mit einbringt, um noch stärker für die Belange Muskelkranker aufzutreten.

Dr. Sonnhild Bertz berichtete über den zurückliegenden Verbandstag des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, in dem der Landesverband Mitglied ist, und der Zusammenarbeit mit diesem. Erfreut teilte sie mit, dass der Mitgliedsbeitrag für den Landesverband nicht angehoben wurde. Der nächste Verbandstag des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes soll am 11.09.2015 stattfinden. Dr. Sonnhild Bertz berichtete ferner von Gesprächen mit der Firma ascopharm, die die DGM gern unterstützen möchte und verteilte Prospekte mit Angeboten zu Vitaminen, Mineralstoffen, Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln und Medizinprodukten.

Siegfried König, langjähriges Mitglied der DGM und auf Hilfsmittel angewiesen, schilderte seine weniger erfreulichen Erfahrungen mit seiner Krankenkasse und seinem bisherigen Sanitätshaus. Zunächst führte aufgrund der langen vertraglichen Bindung kein Weg zum Wechsel des Sanitätshauses. Erst mit Hilfe von Frau Schröder, DGM-Bundesgeschäftsstelle Freiburg, und der Unterstützung des Ministeriums für Arbeit und Soziales in Magdeburg sowie der Unabhängigen Patientenhilfe Deutschlands konnte er zu einem Sanitätshaus seines Vertrauens wechseln.

Nach der Fülle von Informationen wurde eine Kaffeepause eingelegt, die für rege Diskussionen, Unterhaltung, Gespräche unter Freunden und zum Kennenlernen genutzt wurde. Einige der Mitglieder hatten wieder selbstgebackenen Kuchen mitgebracht, der bis auf Anstandsreste vertilgt wurde.

Nach der Pause informierte die Landesverbandsleiterin Manuela Springer über Aktuelles zum Thema Fernbus und Barrierefreiheit. Sie sagte: „Derzeit sind  wir vom barrierefreien Fernbusverkehr noch weit entfernt, jedoch müssen ab Januar 2016 alle neu zugelassenen Fernbusse und ab Januar 2019 alle anderen zugelassenen Busse barrierefrei sein. Die Mitnahme von Klapprollstühlen ist zwar schon heute möglich, jedoch muss der Betroffene in der Lage sein, selbst in den Bus einzusteigen oder selbst eine Begleitung organisieren.“ Einige Mitglieder bestätigten dies aus eigener Erfahrung und pflichteten ihr bei, dass uns dieses Thema noch einige Jahre bis zur Barrierefreiheit begleiten wird.

Birgit Ebert (Schriftführerin im Landesvorstand)

Birgit Timmer