11.10.2021 | In eigener Sache

Mit uns! Inklusion gestalten.

Findet aktuell statt!

Beteiligungsverfahren zur Weiterentwicklung des Landesaktionsplans – Der Landesverband Hamburg beteiligt sich aktiv

Was müssen wir in Hamburg verändern, damit Menschen mit Behinderungen überall die gleichen Chancen haben – zum Beispiel im ÖPNV oder auf der Arbeit? Was sollen wir an unserem Gesundheitssystem verbessern? Wie können wir als Hamburger unsere Stadt so gestalten, dass jeder überall dabei sein kann – egal, ob im Wohnviertel, beim Sightseeing oder im Kino?

Die UN-Behindertenrechtskonvention wurde im Jahr 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Das Ziel der Konvention ist, dass Menschen mit Behinderungen nicht länger benachteiligt, sondern als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft anerkannt werden. Seit 2009 ist die UN-Behindertenrechtskonvention geltendes Recht in Deutschland und muss von allen staatlichen Stellen umgesetzt werden. Der Hamburger Senat hat 2012 den Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet. Dieser fasst die Ziele und Maßnahmen des Hamburger Senats zusammen und wird stetig weiterentwickelt.

Die Hamburger Sozialbehörde hat ein Beteiligungsverfahren zur Weiterentwicklung des Landesaktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - „Mit uns. Inklusion gestalten“ initiiert. Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens werden Ideen und Vorschläge von Vertretern und Vertreterinnen von Organisationen von Menschen mit Behinderungen in Hamburg für den Hamburger Landesaktionsplan gesammelt.

In mehreren Arbeitsgruppen möchte der Hamburger Senat gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen und ihren Organisationen Maßnahmen und Konzepte für die Weiterentwicklung des Landesaktionsplans erarbeiten und diskutieren. Konkret gibt es folgende Arbeitsgruppen:

  • Gesundheit & Pflege

  • Wohnen, Stadtentwicklung & Verkehr

  • Gesellschaft

  • Bildung

  • Arbeit & Beschäftigung

Der DGM Hamburger Landesverband war bei der Auftaktveranstaltung dabei und beteiligt sich nun aktiv an den Arbeitsgruppen Wohnen, Stadtentwicklung & Verkehr und Gesundheit & Pflege. Wir haben bereits entsprechende Maßnahmenvorschläge entwickelt und eingereicht.

Auf diesem Weg setzen wir uns für die Interessen der Menschen mit Muskelerkrankungen ein. Beispielsweise ist Barrierefreiheit eine der wichtigsten Voraussetzungen für Inklusion, aber auch das Thema Fachkräftemangel im Bereich Pflege spielt eine relevante Rolle.

Bei Fragen oder Anliegen zu diesem Thema können Sie sich jederzeit bei Julia Roll (julia.roll [at] dgm.org) melden.

Ganz herzliche Grüße,

Julia Roll

Landesvorsitzende des DGM Landesverbands Hamburg