03.06.2021 | Berichte

Zoom Gruppentreffen am 29.06.2021 der DGM Gruppen Osnabrück

5 Jahre Hilfe für Muskelerkrankte: DGM Sozialberatung im Klinikum Osnabrück hat sich bewährt

Unsere Mitarbeiter Christa Scholz, Elke Rickling und Ulli Vodde haben über fünf Jahre DGM Sozialberatung in Osnabrück berichtet. Die unabhängige und kostenlose Beratung von Patienten und Angehörigen gehört mittlerweile selbstverständlich dazu, wenn Menschen im Klinikum sich mit der Erstdiagnose einer Muskelerkrankung befassen müssen. Muskelerkrankungen verlaufen schleichend und die Symptome verändern sich oft mit der Zeit. Im Verlauf der Erkrankung kommen immer wieder neue Fragen auf, bei denen die Sozialberatung beratend zur Seite steht.

Wie Christa Scholz betont, ist durch die Beratung und die darüber hinaus eingerichtete Neuromuskuläre Sprechstunde des Klinikums sichergestellt, dass Patienten auch im Anschluss an den Aufenthalt im Krankenhaus noch Hilfe erhalten können. „Viele Fragen kommen ja erst auf, wenn die Behandlung bei uns abgeschlossen ist und die Patienten wieder zuhause sind. Mit der Beratung und der Sprechstunde stellen wir einen fließenden Übergang sicher und können Erkrankte jederzeit auch später im weiteren Verlauf unterstützen.“

Die Sozialberatung hilft Klienten bei Antragstellungen, bietet Informationen oder vermittelt und vernetzt sie mit weiteren Stellen. „Es sind ganz unterschiedliche Fragen, mit denen sich die Klienten an uns wenden. Rehamaßnahmen werden ebenso angesprochen, wie sozialrechtliche Fragen oder die Hilfsmittelversorgung und die häusliche Unterstützung“, erklärt Elke Rickling. Auch gehe es oftmals um Vollmachten, Patientenverfügungen und Betreuungsangelegenheiten.

Wie Ulrich Vodde berichtet, nehmen jährlich etwa 25 bis 30 Klienten die Hilfe der Beratungsstelle in Anspruch, Tendenz steigend.
Etwa die Hälfte von ihnen kommt aus dem direkten Einzugsbereich des Klinikums mit Osnabrück und den Nachbarlandkreisen, die anderen teilweise von weit darüber hinaus.
„Wenn sich Klienten an uns wenden, bleibt es meistens nicht bei einem Kontakt, sondern wir unterstützen sie in mehreren Gesprächen und vielfach über einen längeren Zeitraum, wenn es beispielsweise um Leistungen der Pflege- oder Krankenkassen geht“, so Vodde.

Die DGM-Sozialberatung bietet Sprechstunden jeweils Freitags von 13 bis 15 Uhr. Außerdem sind weitere Terminvereinbarungen über Tel. 0541/405-6588 oder per E-Mail über elke.rickling [at] dgm.orgchrista.scholz [at] dgm.orgulrich.vodde [at] dgm.org möglich.

Die 12 Teilnehmer des Gruppentreffens haben sich im Anschluss der Vorstellung intensiv über die Nutzung der Sozialberatung  und über Möglichkeiten zur Verbesserung der Heilmittelverordnungen ausgetauscht.
Die angesetzten 2 Stunden waren kurzweilig und interessant.

Achim Tangelder