21.09.2015 | Berichte

Vortrag beim DGM-Tag in Osnabrück

Referenten beim DGM-Tag in Osnabrück
Interessanter Nachmittag beim DGM-Tag in Osnabrück

„Wie komme ich eigentlich an ein Hilfsmittel?“ Mit dieser ganz simplen - aber auch schwierigen - Frage hatte der Landesvorsitzende der DGM Niedersachsen, Manfed Schulz, am 19. September 2015 nach Osnabrück eingeladen. In den Räumlichkeiten des Trainingszentrums Medizin und Pflege empfingen er und seine Frau Anita die knapp 40 Teilnehmenden. Überweigend kamen die Mitglieder und Gäste aus dem Großraum Osnabrück, aber auch aus Bremerhaven und Emden! Der Referent, Jens-Onnen Döllefeld aus Hamburg zeigte das Spannungsfeld der Hilfsmittelversorgung auf zwischen Anspruch und Wirklichkeit. In seinem kurzweiligen, amüsanten Vortrag tauchte er tief in die Materie des Sozialgesetzbuches (SGB V) ein. Herr Döllefeld ist Medizinprodukteberater sowie Sachverständiger und Gutachter für Hilfsmittel und Pflege. Zur Verstärkung hatte zwei weitere Sachverständige mitgebracht. Marion Borgell, von der Firma Reiniger AG Kassel (Sanitätsfachhandel) sowie Frank Turau, Jurist und Medizinischer Berater in der Anwaltskanzlei  "Kanzlei am Deich" in Hamburg. Im Anschluss an den Vortrag gab es Tee oder Kaffee und Kuchen, was Manfred und Anita Schulz wunderbar vorbereitet hatten. In der anschließenden Diskussion ging es um Einzelfälle der Betroffenen, bei denen Hilfsmittel abgelehnt wurden. Angeregt wurde von den Anwesenden, juristische Formulierungshilfen zur Verfügung gestellt zu bekommen für den Umgang mit den Krankenkassen.
Fazit des sehr informativen Nachmittags: Es gibt nur einen „Ritter", der für einen kämpft und das ist man selber!! Man muss selber kämpfen, aber es lohnt sich!

Christian Züchner