24.11.2017 | In eigener Sache

Vorstellung der DGM im Ministerium für Soziales des Landes Niedersachsen

Nach einer guten Vorbereitung trafen sich am 23.11.2017, Prof. Dr. Reinhard Dengler, Ingrid Haberland und Magdalene Schocke im Ministerium für Soziales in der Landeshauptstadt Hannover in der Hoffnung auf ein hoffnungsvolles, interessantes Gespräch.

Sandra Stein, Referentin und Stellvertreterin der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung, Petra Wontorra, hatte zu einem Gespräch eingeladen.

Sandra Stein wollte die Aufgaben, Belange und Probleme der DGM, und der DGM Mitglieder kennenlernen. Hierzu konnten Prof. Dr. Dengler als Mediziner und zweiter Vorsitzender des Bundesvorstandes, Ingrid Haberland vom Landesvorstand Niedersachsen und als Kontaktstelle der ALS Erkrankten und Magdalene Schocke als Betroffene und Kontaktperson berichten.

Es zeigte sich im Laufe des anderthalbstündigen Gespräches, wie wichtig dieser Austausch für beide Seiten war. Es wurden sehr viele Themen angesprochen: es ging über Hindernisse und Barrieren von Menschen mit Behinderungen im öffentlichen Leben, über Pflegeeinrichtungen von Jungen Betroffenen mit dem Anspruch auf Eigenständigkeit und Selbstbestimmung, auf den Anspruch von Pflegeeinrichtungen Schwerstpflegebedürftiger Betroffenen, auf die Hilfen und Unterstützung von Angehörigen. Es wurden auch Probleme bei der Beantragung von Hilfsmittel und die Probleme bei der Beantragung von Anerkennung der Grade der Behinderung angesprochen.

Außerdem ging es um Themen wie die Erforschung der Muskelerkrankungen und über hoffnungsvolle Forschungsergebnisse. Auch wurden die oftmals langen und frustrierenden Wege bis zu einer Diagnose angesprochen.

Kurzum: Es war ein sehr breites Themen-Spektrum.

Der Landesvorstand wünscht sich sehr, das Gespräch mit dem Ministerium und dem Büro der Landesbehindertenbeauftragten fortzuführen zum Wohle der Betroffenen. 

                                                                                                                     Maggie Schocke