16.03.2021 | Berichte

Rückblick auf unser 3. Hannoveraner Zoom-Meeting in 2021

Digitaler Austausch wird "normal"

Die neue Art der Kommunikation wurde bereits als völlig normal von den Mitgliedern angenommen. Die Anmeldungen zu diesem Termin waren eher mäßig (7) aber die tatsächliche Beteiligung sah dann sehr positiv aus (16). Auch die technische Seite hat fast 100%ig geklappt. Einfach TOLL!

Wir kamen gar nicht zu einer allgemeinen Begrüßung, da schon lange vor Beginn eine große Anzahl der Mitglieder sich eingewählt hatten und sofort eine rege Diskussion begann. Thema war natürlich: „Corona und das Impfen“. Einige hatten stolz zu berichten, dass sie im Impfportal des Landes Niedersachsen erfolgreich einen bzw. zwei verbindliche Termine bestätigt bekamen oder aber wenigsten auf der Warteliste gelandet sind. Nun ist es wiederum sehr, sehr fraglich, wann diese Warteliste abgearbeitet werden kann. Während ich diesen Bericht schreibe höre ich gerade in den Nachrichten, dass der Impfstoff von AstraZeneca vorerst nicht mehr in Deutschland verabreicht werden darf!?

Anschließend kamen wir auf das Thema „Rollstuhlversorgung“ zu sprechen. Ein Mitglied unserer Gruppe hat Schwierigkeiten bei der Krankenkasse bekommen. Die gewünschte Ausstattung des E-Rollstuhls steht angeblich nicht in Relation mit dem körperlichen Befinden der Patientin. Sina Rimpo, auch Mitglied unserer Gruppe, hat sich spontan angeboten, sich um diesen Fall zu kümmern. Sie ist Vorstand im Verein Selbstbestimmt Leben Hannover e.V., der auch eine EUTB (Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung) hat. Wer wissen möchte, was diese Beratungsstelle alles bietet und macht, sollte folgenden Link anklicken:

https://www.slh-ev.de/ergaenzende-unabhaengige-teilhabeberatung/

Als nächstes Thema kam die „Logopädie“ zur Sprache. Sicher nehmen bereits einige neuromuskulär erkrankte Betroffene diese Therapie in Anspruch. Es hat sich jedoch erwiesen, dass die Logopädie am wirksamsten ist, wenn sie früh genug vorbeugend eingesetzt wird. Denn hier ist es wie bei vielen anderen Therapien, dass sie mehr erhaltend und stoppend wirkt und kaum verbessernd. Wenn das Kind erst in den Brunnen gefallen ist . . . ! Aus diesem Grunde will ich versuchen, meine Therapeutin für unser nächstes Online-Meeting als Gesprächspartnerin zu gewinnen.

Im Prinzip war`s das, zumal unsere geplante Redezeit schon locker überschritten war. Ich glaube für alle zu sprechen, dass jeder diese Gesprächsrunde als sehr unterhaltsam und erbaulich empfand. Beim Verabschieden hörte man meist: Mach`s gut – bis zum nächsten Mal! Dann aber nicht am Samstag sondern am Sonntag, 11.April 2021 um 16.00 Uhr.

Lothar Bösche