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05.12.2017 | Berichte

Niedersachsen macht sich auf den Weg

Halbzeit beim Inklusionsplan 2017/2018

Der inklusive Chor "Crazy Company"

"Inklusion in Niedersachsen – Wir sind dabei" - unter diesem Motto fand in Hannover eine Inklusionskonferenz statt. Eingeladen hatte das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Wie weit ist Niedersachsen auf dem Weg zum barrierefreien Niedersachsen? Wie geht es weiter? Diese Fragen standen im Mittelpunkt dieser Inklusionskonferenz zur Halbzeit des Aktionsplans Inklusion 2017/2018.

Die Veranstaltung begann mit der inklusiven „Crazy Chor Campany“ aus Achim mit Liedern von Udo Jürgens.

In der Begrüßungsrede von Frau Wontorra, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, erwähnte sie ausdrücklich das Krankenbild der Muskelkranken.

Frau Dr. Carola Reimann, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gab eine Zwischenbilanz zum Aktionsplan Inklusion 2017/2018. Es sollen bereits 46% dieses Aktionsplanes realisiert worden sein

Nach einer kurzen Pause ging es dann ins „World Café` „ Die Teilnehmer verteilten sich in kleine Gruppen zu verschiedenen Themenbereichen und konnten ihre Wünsche und Forderungen für den neuen Inklusionsplan vortragen. Die Wünsche wurden notiert und werden anschließend ausgewertet.

Beim Thema  „Gesundheit und Pflege“  gingen die Forderungen unter anderem dahingehend, dass der Pflegedienst besser ausgebildet werden muss, dass Betreuungsplätze für Jugendliche, junge Leute und beatmete Personen geschaffen werden, dass mehr psychologische Betreuung für Jugendliche erfolgt.

Beim Thema Inklusion in der Schule“, moderiert von Frau Petra Wontorra und Sandra Stein wurde unter anderem gefordert, dass die Schulen alle barrierefrei, mehr Lehrkräfte eingestellt werden und mehr Sozialarbeiter zur Verfügung stehen. Auch wurde gefordert, dass beim Platzbedarf in den Klassenräumen auch größerer Bedarf für Rollstuhlfahrer berücksichtigt wird.

Es war eine gelungene Veranstaltung und sicherlich gut, dass auch die DGM vertreten war.

Ingrid Haberland