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21.05.2017 | Berichte

Neue Kommunikationsmöglichkeiten für ALS-Patienten

ALS-Gesprächskreis in Hannover

Zum ALS-Gesprächskreis hatte Ingrid Haberland zum Thema „Kommunikationshilfen“ eingeladen.  32 Personen waren dieser Einladung gefolgt. Darunter viele Betroffene und deren Angehörige, die zum ersten Mal an einem ALS-Gesprächskreis teilnahmen. Auch war unsere Sozialarbeiterin Katharina Bründel gekommen. Ferner konnte Ingrid Haberland Frau Susanne Medefind begrüssen, die jetzt den ALS-Gesprächskreis in Hannover unterstützen wird. Frau Medefind hatte ihren an ALS erkrankten Bruder bis zu seinem Tode vor 5 Monaten betreut. 

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der einzelnen Teilnehmer fand erst einmal ein reger Austausch über Sorgen und Nöte von ALS-Patienten statt. Danach konnte Herr Volker Reimler uns über die neuen Kommunikationsmöglichkeiten für ALS-Patienten inforrmieren. Es ist schon erstaunlich, welche neuen Möglichkeiten es immer wieder gibt und wie klein und leicht die Geräte mittlerweile geworden sind. 

Tief beeindruckt ging es dann weiter mit einem Erfahrungsaustausch unter anderem zu den Themen: „wie beantrage ich Hilfsmittel, Erfahrungen mit „ALS-Ambulanz-Partner“, „Ist eine Reha sinnvoll?“    usw. Auch hinterher gab es noch kleine Gruppen, die sich gefunden hatten, um noch weiter zu diskutieren.

Es war ein sehr informativer und emotionaler Austausch. Ingrid Haberland hörte immer wieder „wir kommen wieder zum nächsten Gesprächskreis“ oder „wären wir doch schon früher einmal gekommen“ Das zeigt doch, wie wichtig ein Erfahrungsaustausch von Betroffenen und Angehörigen ist. 

Ingrid Haberland