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07.03.2017 | Berichte

Es darf gelacht werden . . .

Gemeinsames Gruppentreffen in Kirchhorst

. . . mit Anleitung!  Das war schon ein ganz besonderes Erlebnis bei unserem gemeinsamen Gruppentreffen in Kirchhorst.

Am Samstag, den 4. März 2017 trafen sich zum zweiten Mal die drei Gesprächskreise aus der Region Hannover gemeinsam in den Räumlichkeiten der Firma Bertram-Sanitätstechnik. Das waren der ALS-Gesprächskreis, die Eltern-Kind-Gruppe und die Erwachsenen-Gruppe. Wenn zwei potenzielle Besucher nicht zu dem gewohnten Veranstaltungsort in die Fischerstraße gefahren wären, hätten wir die Besucherzahl von 50 locker übertroffen. So waren wir letztlich „nur“ 49, die aber ihren Besuch nicht bereuen mussten.

Wir hatten zwei Programmpunkte vorbereitet und dazu jeweils eine Referentin eingeladen. Einmal war da Frau Anja Fromann - Entspannungspädagogin und Trainerin für Stressmanagement, die uns das Thema Stressbewältigung näherbringen wollte und zum anderen Frau Andrea Pawlak - Lachyoga-Trainerin & Heilpraktikerin für Psychotherapie,  die quasi Namensgeberin für diese Artikelüberschrift ist. Sie wollte uns das Lachen lehren in Form von „Lachyoga“. Als „Conférencier“ trat unser Horst Wilkens auf, der vor, zwischen und nach den Beiträgen immer ein paar passende Worte fand.

Alle Besucher waren natürlich schon ganz gespannt, was da auf sie zukommt und konnten gar nicht die Zeit abwarten. Nach ein paar einführenden Worten der Gastgeber wurde dann auch mit dem Thema „Stressbewältigung“ mit Anja Fromann begonnen. Wer sich selbst Stress macht oder von außen in Stress-Situationen kommt, kann dieser Situation am besten durch Entspannung entgegentreten. Hierzu hat die Referentin versucht, uns drei Methoden der Entspannungstechnik näher zu bringen, wobei die eine oder andere aber nicht für jeden gleichgut geeignet ist. Da muss jeder seine eigene Erfahrung machen und/oder mit dem Therapeuten darüber sprechen. Es handelt sich um:

  1. Gelenkte Imagination
  2. Progressive Muskelentspannung
  3. Autogenes Training

Alle Varianten wurden auch mit kurzen, praktischen Übungen begleitet, wobei dann bei vielen Besuchern Erinnerungen an vergangene Reha-Maßnahmen geweckt wurden. Eingeschlafen ist keiner und dementsprechend hat auch niemand geschnarcht. Mit viel Beifall wurde Anja Fromann verabschiedet, die aber unserer Veranstaltung weiterhin beiwohnte und für Fragen zur Verfügung stand.

Pünktlich zur Kaffeepause kam unser 1. Vorsitzender Markus Schnaars – etwas verspätet, aber er kam – stellte sich den Mitgliedern kurz vor und beteiligte sich am Dezimieren des hervorragenden Imbisses, wofür unsere Gastgeberin Ingrid Haberland die Verantwortung trug. Aus meiner persönlichen Sicht möchte ich die Schmalzbrote besonders lobend hervorheben; aber für alles andere natürlich auch: DANKE Ingrid!

„Lachen ist und macht gesund!“ -  mit diesem Leitspruch versuchte Andrea Pawlak uns zu motivieren, von den Stühlen zu springen und auf die Schenkel zu schlagen. Dies ist ihr auch sehr schnell gelungen, nachdem sie mit ein wenig Theorie vorab sehr bald mit der Praxis „ernstmachte“. Es war erstaunlich, wie schnell und engagiert alle Anwesenden mitmachten und die eventuell mitgebrachten Vorurteile über Bord warfen. Mit herzhaftem Hihi…Haha…Hoho wurden erhebliche Mengen von zusätzlichem Sauerstoff durch den Körper gepumpt und durch kleine Therapieanweisungen wurde das Teamgefühl und die zwischenmenschliche Kommunikation ganz deutlich gesteigert. Das Lachen ist - wissenschaftlich bewiesen - so positiv einzuschätzen, dass so manches Medikament dadurch teils oder ganz ersetzt werden könnte. Es lohnt sich, mehr über das Lachen und seine „Folgen“ zu erfahren! Eine Möglichkeit ist: Besuchen Sie doch einfach im Internet die Webseite von Andrea Pawlak und machen Sie sich dort einmal schlau:  www.lachyoga-hannover.com

Mit viel Beifall wurde auch dieser Beitrag belohnt und somit war dann auch der offizielle Teil des Treffens beendet – die Zeit verging wie im Fluge. Einige mussten den teils langen Heimweg gleich antreten (z.B. Hann.-Münden oder Braunlage), andere nutzten noch die Gelegenheit, miteinander zu sprechen oder auch noch einmal Fragen an die beiden Referentinnen zu richten. Ich glaube sagen zu können, dass diese Veranstaltung den Besuch wert war und danke allen für ihr Kommen.

Bis bald . . . !

Lothar Bösche