26.03.2019 | Berichte

Einsteigerschulung in Hohenroda

Ein pickepackevolles Wochenende

Dr. Jörg Bank, Jacqueline Balzer und Kai-Uwe Pries

Drei Kontaktpersonen aus Niedersachsen machten sich im Februar auf den Weg nach Hohenroda zur Einsteigerschulung. Das waren Dr. Jörg Bank aus Göttingen, Kai-Uwe Pries aus Zeven sowie Jacqueline Balzer aus Seesen, die auch diesen Bericht verfasst hat. 

Freitag 22.02.2019:

Die Anreise war bis 13:30 Uhr und die Teilnehmer wurden mit Getränken und kleinen Snacks begrüßt. Um 14:00 Uhr startete dann die Kontaktperson Einsteiger Schulung und die Teilnehmer wurden von Herrn Stefan und Prof. Dr. Neundörfer begrüßt. 

Herr Stefan führte eine Vorstellungsrunde durch mit Karten, die die Teilnehmer ausfüllen sollten. Dort sollte der Name, wo sie herkommen, was sie mit der DGM verbinden, Hobbys, warum werde ich Kontaktperson und was erwarte ich von dieser Schulung ausfüllen. 

Nach der Vorstellungsrunde gab es dann eine kleine Pause und nach der Pause gab es dann den ersten Vortrag, welcher von Herrn Sproß gehalten wurde. Hier wurde den Teilnehmern die Struktur, der Aufbau, die Organisation und das Ehren – und Hauptamt in der DGM vorgestellt. Um 16:00 Uhr erfolgte eine Pause die gute 30 Minuten lang war. Nach der Pause hielt Prof. Dr. Neundörfer einen Vortrag „Medizin für Einsteiger“ wo er den Teilnehmern verschiedene Erkrankungen näherbrachte und bei der Erkrankung SMA erstmal stoppte und eine Pause einleitete, damit das viele Wissen erstmal gespeichert werden konnte. Nach der kurzen Pause erhielten die Teilnehmer noch einen Exkurs in das Thema „Der Info Dienst“ welcher von Herrn Stefan geleitet wurde. 

Um 18:30 Uhr gab es dann das Abendbrot im Speisesaal und ein entspannter Abend wurde eingeleitet. 

Samstag 23.02.2019:

Am Samstag gab es bereits ab 8:00 Uhr Frühstück. Nach dem Frühstück begaben sich alle Teilnehmer in den Tagungsraum und erhielten den 2. Teil des Medizinischen Vortrages, welcher von Herrn Prof. Dr. Neundörfer gehalten wurde. Alle Teilnehmer erhielten ein Manuskript zu seinem Vortrag, da es sehr umfangreich war und man sich gewünscht hatte, dass man all die Informationen nochmals zum Lesen erhielt. Nach einer kurzen Pause stellte Herr Sproß den Rest seines Vortrages vor und verabschiedete sich bei allen Teilnehmern, da er die „Kontaktperson-Einsteiger-Schulung“ bereits am Samstagmittag verlassen musste, da weitere Termine auf ihn warteten. Nach seinem Vortrag wurde noch ein gemeinsames Gruppen Foto geschossen und alle Teilnehmer gingen geschlossen um 12:30 Uhr zum Mittagessen. 

Nach dem Mittagessen gab es eine längere Mittagspause und um 14:30 Uhr ging es dann mit einem Vortrag zu dem Thema „Standortbestimmung und Reflexion“ von Herrn Stefan weiter. Dieser wurde in einem größeren Tagungsraum durchgeführt, und die Teilnehmer wurden gebeten, ihre eigene Lebenslinie zu basteln oder zeichnen. Hierzu legte Herr Stefan verschiedene Materialien auf den Fußboden und man konnte selber entscheiden, ob man mit dem Edding einfach eine Linie auf das Papier zeichnet, mehrere Fäden schnappt und daraus etwas bastelt oder man einen Streifen Papier nimmt, wo ein Lineal abgebildet war und dort einfach nur ein paar Striche setzt. Nach dem die Teilnehmer sich für eine Variante entschieden haben, wurden sie in Gruppen aufgeteilt und jeder sollte etwas zu seiner Lebenslinie erzählen. 

Nach dem dieses geschehen war, gab es eine kleine Verschnaufpause und weiter ging es um 16:30 Uhr mit dem Thema „Beratung“. Hierzu teilte Herr Stefan die Teilnehmer in kleine Gruppen auf und diese sollten anhand der gesammelten Themen am Flipchart ein Beratungsgespräch durchführen. Dieses wurde dann mit 2 Teilnehmern durchgeführt und jeweils die dritte Person war der Beobachter. Dieses wurde ganze zweimal durchgetauscht, damit jeder mal jede Rolle einnehmen kann. Zum Schluss wurden zwei Teilnehmer, die sich freiwillig gemeldet hatten, aufgefordert ein Beratungsgespräch direkt im Kreis zu führen und alle anderen Teilnehmer saßen außen drum herum. Diese gaben zum Schluss ein Feedback und es ging gemeinsam um 18:30 Uhr zum Abendbrot.

Sonntag 24.02.2019

Am Sonntag gab es bereits um 8:00 Uhr Frühstück und die Zimmer mussten allmählich geräumt werden. Um 9:00 Uhr begann dann Herr Stefan mit seinem Vortrag „Lehr- und Lernwerkstatt“. Hier wurde man in kleine Gruppen aufgeteilt und sollte über seine Kraftquellen sprechen. Es wurde ebenfalls über die Stärken und Schwächen gesprochen und was der Fundus der DGM eigentlich ist.

Nach einer kurzen Pause gab es dann noch eine abschließende Feedbackrunde, wo man zu 7 Punkten seine Meinung äußern sollte. Zum Schluss wurde das Zertifikat verliehen und die Teilnehmer erhielten noch ein Geschenk. Dieses Geschenk war eine Geschichte und dazu gab es eine Hand voll Bohnen. Damit wurde die Veranstaltung geschlossen und alle verabschiedeten sich nach dem Mittagessen voneinander und wünschten eine gute Heimreise. 

Jacqueline Balzer