10.09.2015 | Berichte

DGM-Gruppe Ostfriesland traf sich im Ökowerk in Emden

Der DGM-Gesprächskreis Aurich / Emden hat sich am 1. August im Ökowerk Emden getroffen. Liebevoll vorbereitet und organisiert hat die Tagesveranstaltung das Ehepaar Annegret und Gert Groenewold aus Emden. Der Einladung folgten 26 Mitglieder und Angehörige. Bei wunderbarem Sommerwetter wurden ab 11 Uhr in den Räumlichkeiten im Ortsteil Borssum alle Gäste begrüßt. Normalerweise ist das Ökowerk am Sonnabend geschlossen, aber aufgrund der familiären Kontakte und der Gruppenanmeldung wurde das Gelände geöffnet. Johann a Tellinghusen, der langjährig seitens der Stadt an dem Projekt Ökowerk mitgearbeitet hat, gab eine erste Einführung in die Geschichte des Besonderen Ortes. Seit 1989 entwickelte sich die Idee aus dem stillgelegten Klärwerk im Emder Stadtteil Borssum einen „Grünen Lernort“ zu entwickeln. Aus dem Wortspiel Ökologie und Klärwerk wurde der Name ÖKOWERK geboren. Aus dem Projekt ist mittlerweile eine lebendige und aktive Stiftung unter dem Motto: „erleben - begreifen - handeln - bewahren“ entstanden. Nach dieser kurzweiligen Einführung begrüßte Gert Groenewold den Landesvorsitzenden der DGM, Manfred Schulz und seine Frau Anita, sie sich aus Osnabrück auf den Weg gemacht hatten. Ebenfalls begrüßte er Christian Züchner aus Emden, der neu als Kontaktperson der DGM berufen worden ist.
Die Servicekräfte vom Ökowerk grillten zum Mittagessen und es gab wunderbare Salate. Nach dem Essen ging es raus in das Gelände und Johann a Tellinghusen führte die Gruppe und lud ein zu einer kleiner Entdeckungsreise. Besonders interessant war das Projekt „Pomarium frisiae“, der friesische Obstgarten. Viele alte und regionale Apfelsorten und deren genetisches Material werden dort gesammelt. Rund 600 verschiedene Apfelsorten finden sich mittlerweile in der sorgsam betreuten Projekt. Diese Sammlung ist aber kein Selbstzweck, sondern das Ökowerk ist ein Lernort. So gibt es pädagogische Angebote für Kindergärten und Schulklassen und Gruppen, bei denen das hautnahe Erleben der Verschiedenheit im Vordergrund steht.
Nach einem Streifzug über das Gelände gab es noch Tee und selbstgebackenen Kuchen. Dabei stand der persönliche Austausch unter den Beteiligten im Mittelpunkt. Wieder ein gelungenes Treffen mit einem großen Dank an Annegret und Gert Groenewold für die Organisation und Arbeit.
Christian Züchner