Digitale Medien bei Aus- und Weiterbildung fördern Inklusion

Mit einem dreijährigen Förderprogramm zur Inklusion, das Ende 2017 beschlossen wurde, plant die Bundesregierung Barrieren für Menschen mit Behinderungen in der beruflichen Bildung abzubauen. Durch den Einsatz digitaler Medien soll es ihnen erleichtert werden, Angebote der Aus-, Fort- und Weiterbildung in Anspruch zu nehmen. Wer aufgrund seiner Behinderung an einigen Tagen das Haus nicht verlassen kann, kann so trotzdem aktiv in das Unterrichtsgeschehen eingebunden werden. Selbstgedrehte Lernvideos, Podcasts oder der Einsatz neuer Technik wie Virtual-Reality-Brillen sollen dies möglich machen. Institutionen aus der Aus- und Weiterbildung und der Inklusionsförderung wie Bildungsträger, Kammern, Verbände, Gewerkschaften und Unternehmen wurden aufgerufen, Förderkonzepte einzureichen. Das Programm richtet sich an drei Handlungsfelder: Digitale Hilfssysteme wie Apps, die branchenspezifisch Informationen für Unternehmen zu Fragen der Aus- und Weiterbildung von Menschen mit Behinderungen bieten. Digitale Konzepte, bei denen der praktische Einsatz und die Anwendbarkeit digitaler Medien, wie z.B. Virtual-Reality-Brillen im Mittelpunkt stehen. Und schließlich inklusive Mentoren-Konzepte mit Unterstützung digitaler Medien für ein gemeinsames Lernen von Menschen mit und ohne Behinderungen. Dabei werden Forschungsinstitute und Hochschulen zur Unterstützung der Konzeptionen miteingebunden.

Weitere Infos beim Bundesministerium für Bildung und Forschung:

www.bmbf.de/de/digitale-medien-als-helfer-bei-der-inklusion-3868.html