16.11.2016 | In eigener Sache

Vortrag: Versicherungen und Pflegestärkungsgesetz

Im Rahmen des diesjährigen Diagnosegruppentreffens hielt Herr Plaga einen Vortrag über Versicherungen und das Pflegestärkungsgesetz.

Er erläuterte dabei, welche verschiedenen Arten von Versicherungen es gibt. Dabei wird vor allem zwischen Versicherungen mit und ohne Gesundheitsprüfung unterschieden. Wenn eine gesicherte Diagnose für eine Erkrankung vorliegt, ist es schwer möglich, eine Versicherung mit Gesundheitsprüfung abzuschließen.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass nur die im Versicherungsantrag gestellten Fragen beantwortet werden, denn §70 VVG besagt, dass alle Informationen, die der Versicherungsvertreter „nebenbei“ bekommt in die Risikobewertung einfließen und somit zu einem Ausschluss führen können.
Wenn Sie zu Versicherungen spezielle Fragen haben, können Sie sich unter folgender Telefonnummer an Herrn Plaga wenden: 07446 / 95 24 197.

Im zweiten Teil seines Vortrages ging es um das Pflegestärkungsgesetz (PSG II). Die Änderung treten ab 01.01.2017 in Kraft. Die bisher bestehenden Pflegestufen werden auf die Pflegegrade 2 bis 5 umgestellt. Einen Pflegegrad 1 gibt es dabei nicht.

Wenn Sie beabsichtigen, eine Pflegestufe bzw. eine Höhereinstufung zu beantragen, und die aktuellen Voraussetzungen vorliegen, empfiehlt es sich den Antrag noch in diesem Jahr zu stellen. Selbst wenn die endgültige Bearbeitung erst 2017 erfolgt, so wird diese nach den Vorschriften, die bis Ende 2016 gelten, entschieden.

Im Anhang finden Sie die Präsentation von Herrn Plaga und zusätzlich ein Link der Verbraucherzentrale zum Thema „Pflege: Das ändert sich 2017“.

https://www.verbraucherzentrale.de/Pflege-2017#istesratsammitblickaufdas...