04.08.2020 | In eigener Sache

ALS macht nicht vor der Grenze halt, wichtiger denn je, macht mobil gegen das IPReG

Im Großherzogtum Luxemburg wurde auf Initiative von Nathalie Pfeifer im Februar  2012 die Vereinigung  Wäertvollt Liewen eV. gegründet.  Nathalie Pfeiffer ist seit dem Jahr 2000 von ALS betroffen und Vorstandsvorsitzende des Vereins.

Wäertvollt Liewen setzt sich für die Bedürfnisse chronisch – kritischer Erkrankter ein und kämpft um die Verbesserung des Gesundheits- und Sozialversicherungssystem in Luxemburg, welches diese Menschen stark vernachlässigt.

ALS hat keine Lobby  und wird noch immer weitgehend von der Öffentlichkeit und der Politik nicht wahrgenommen. Das ist nicht nur in Luxemburg so, das zeigt auch der in Deutschland vom Bundestag kürzlich beschlossener und somit angenommener Gesetzesentwurf  zum Intensivpflege-  und Rehabilitationsstärkungsgesetz. Somit haben nur noch die einzelnen Bundesländer ein Einspruchsrecht im Bundesrat. Sammelt Eure Kontakte und motiviert Eure Landespolitiker gegen diesen Gesetzesentwurf von ihrem Einspruchsrecht Gebrauch zu machen, nur so kann dieser Entwurf gestoppt und neu verhandelt werden.

Ein europäischer und internationaler Zusammenhalt ist sehr wichtig, damit Menschen die Beatmungspflege, Pflege - und Assistenzleistungen erhalten, ein selbstbestimmtes Leben, ohne Einschränkungen über ihre jeweilige Erkrankung hinaus, führen können.

Wir bedanken uns bei Wäertvollt Liewen für den Artikel im Newsletter N3.

Wir haben einige Exemplare zum Versenden auch in deutscher Sprache vorliegen.