Dienstag, 21. August 2012 bis Dienstag, 28. August 2012

Einmal mehr: „Unmögliches möglich machen“ – Jugendfreizeit der DGM 2012

Johann Berger und Felix Timpe, zwei Medizin-Studenten aus Lübeck wirkten bei der 8. Jugendfreizeit der DGM als Betreuer mit. Mit ihrem Bericht geben sie einen Überblick über die Aktionen, die Erlebnisse und die damit verbundene gute Stimmung bei dieser Traditionsveranstaltung – so bewerten nämlich inzwischen viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer „ihre DGM-Freizeiten“!

Unter dem Motto „Unmögliches möglich machen“ fand zwischen dem 21. und 28. Juli die erste der beiden diesjährigen Jugendfreizeiten der DGM im DRK-Schulund Therapiezentrum Raisdorf bei Kiel statt.

Die erfahrene Leiterin, Anke Hinrichs, die nun schon im 8ten Jahr Freizeiten für muskelkranke Jugendliche organisiert, ließ mit ihrem Team aus einem Motto Wirklichkeit werden und so verlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Alexander, Arne, Steffen, Hendrik, Nikolai, Michael,
Marius, Inna und Miriam eine erlebnisreiche Woche.

Ankes Team, das den Jugendlichen Tag und Nacht zur Seite stand, setzte sich aus einem bunten Haufen erfahrener Fachkräfte zusammen: den Krankenschwestern Tina und Jessica, der Physiotherapeutin Erika, der Co-Leiterin Laura (Studentin für Soziale Arbeit), den ehrenamtlich Helfenden Martina und Eckart und den Medizinstudenten/innen aus Lübeck (teils mit Zusatzausbildungen) Georgios, Philip, Frederik, Johann, Felix, Jana, Jannis, Sören, Yoram, Tine und Dieter.

Unsere Basisstation in Raisdorf bot aufgrund ihrer guten Infrastruktur den perfekten Fuhrpark für die PS-stark motorisierten Teilnehmer, die ihre Betreuer in so manchem Rennen schlugen, und auch das Essen glich einer 5-Sterne-Unterkunft in Übersee. Auch dank dieser beiden wichtigen Grundsteine, aber vor allem aufgrund der im Laufe der Woche sich enorm festigenden Beziehung zwischen den Kids und ihren betreuenden Studenten, gelang es, dass die Teilnehmer an den Nachmittagen zu teils spektakulären Ausfl ügen aufbrachen.

So hatten die Studenten die Möglichkeit, ihren Schützlingen den eigenen Studienort zu zeigen. Dem Menschengedränge an einem wunderbaren Lübecker Sommertag und dem Kopfsteinpflaster der engen Altstadtgassen zum Trotz, besichtigten die Jugendlichen das Weltkulturerbe der wunderbaren Hansestadt, die Lübecker Altstadtinsel. Die Jugendlichen nutzten den Ausfl ug auch zum Shopping in der Fußgängerzone. So freuten sie sich über neu erworbene CDs, Parfum oder andere Geschenke, die sie ihren Familien in der teils sehr fernen Heimat mitbringen konnten.Ausklingen ließ die Gruppe diesen Tag im „Ohana“, einer Lübecker Kneipe, wo man sich mit Eisschokolade oder Cola erfrischen konnte, bevor es dann wieder zurück Richtung Raisdorf ging.

Ein besonderes Highlight war auch der Ausflug nach Kiel, wo die Gruppe an der Hafenpromenade zahlreiche große Schiffe bestaunen konnte. Direkt im Anschluss ging es dann an den Schönberger Strand, wo die Teilnehmer eine große Überraschung erwartete: „Einmal mit einem
Motorboot in den Sonnenuntergang fahren …“ Für die DGMler wurde dieser Traum am Abend des Tages zur Wirklichkeit. Gut gepolstert in Sitzsäcken und Kissen im Boot und umgeben von zwei ihrer vertrauensvollen Betreuer, brausten die Jugendlichen über die Ostsee. Es war
wunderschön, in ihren Augen die Freude und den Spaß leuchten zu sehen. So etwas hatten bisher die wenigsten erlebt.

Erholung pur fanden sowohl Betreuer, als auch Teilnehmer am folgenden Strandtag, wieder am Schönberger Strand. Sonnenbrille und Sonnencreme durften natürlich nicht fehlen. Gemeinsam mit den Studenten genossen die Teilnehmer das Strandleben und nutzten die Zeit zum Lesen, Reden und auch um sich zu sonnen, denn das Wetter war an diesem Tag mal wieder bombastisch. Echte Schönberger Fischbrötchen oder ein Eis waren natürlich auch ein Muss.