Veranstaltung

Online Vortrag: Das Behindertentestament - Eltern sichern ihre Kinder ab

Ein Behindertentestament schreiben meistens Eltern, die ihrem Kind mit Behinderung etwas vererben möchten. Das Testament bedeutet für das Kind oder einen Angehörigen mit Behinderung einen Vorteil beim Erbe. Denn ohne Behindertentestament kann es sein, dass das Erbe für Sozialleistungen oder die Eingliederungshilfe eingesetzt werden muss.

Das Seminar richtet sich an Angehörige, insbesondere an Eltern von Menschen mit Behinderungen, die ihre Vermögensnachfolge auf den Todesfall regeln möchten. Eltern verfolgen hierbei regelmäßig das Ziel, ihrem behinderten Kind Vermögenswerte zukommen zu lassen, die ihm finanzielle Vorteile verschaffen, ohne jedoch seinen Anspruch auf staatliche Leistungen, insbesondere auf Sozialhilfeleistungen zu schmälern. Dieses Ziel lässt sich mit einem sog. „Behindertentestament" erreichen, dessen Zulässigkeit der BGH in mehreren Urteilen bestätigt hat.

In diesem Seminar, wird Frau Siegrid Lustig, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Erbrecht Ihnen zunächst einen Überblick über die relevanten erb- und sozialrechtlichen Regelungen geben. Und Ihnen anschließend die konkrete Gestaltung und Wirkungsweise eines Behindertentestaments vermitteln.

Themen:

  •     Ziel des sogenannten „Behindertentestaments"
  •     erbrechtliche und sozialrechtliche Grundzüge
  •     Arten und Inhalt einer Verfügung von Todes wegen
  •     Grundzüge des Pflichtteilsrechts
  •     Inhaltliche Gestaltung des sogenannten „Behindertentestaments"

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

Anmeldung bei Julia Roll (julia.roll [at] dgm.org)

Termin

  • Donnerstag, 30.06.2022

18 bis 19.30 Uhr