24.06.2015 | In eigener Sache

„Unsere Forschungspreise sind ein Zeichen der Hoffnung!“ - DGM-Forschungspreise wurden vergeben

Im Rahmen des 22. Kongresses des Wissenschaftlichen Beirats der DGM werden auch im Jubiläumsjahr der DGM die Forschungspreise für besondere Errungenschaften oder hoffnungsvolle Ansätze auf dem Gebiet der neuromuskulären Erkrankungen vergeben.

Neben der dem Austausch der Fachöffentlichkeit bei der Wissenschaftlichen Tagung (18. Und 19.06.) und der Möglichkeit sich beim Fachtag am 20.06. als Patient über die jeweilige Erkrankung zu informieren, spielt auch die Verleihung der DGM-Forschungspreise eine große Rolle.

In zwei gesonderten Veranstaltungen wurden am 18. Und 19.06.2015 nicht nur der Felix-Jerusalem-Preis und der Junior-Preis, sondern auch der Duchenne-Erb-Preis und erstmalig auch der „Drei-Stimmen-hilft“ – Forschungspreis – Erbliche Muskelerkrankungen vergeben.

Die diesjährigen Preisträger sind:

Junior-Preis (2.500,00 €)

gestiftet von der Firma Temmler GmbH & Co KG

Dr. med. Diana Lehmann, Halle (Saale)

Promotion „Biochemische Charakterisierung der Carnitin Palmitoyltransferase II bei muskulärem CPT II-Mangel“

 

Felix-Jerusalem-Preis für neuromuskuläre Erkrankungen

der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e. V.

gestiftet von der Firma Genzyme GmbH

  1. Preis (7.500,00 €)

Prof. Dr. Susanne Petri, Hannover

Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der neurodegenerativen Erkrankungen, insbesondere der Amyothrophen Lateralsklerose

  1. Preis (5.000,00 €)

Prof. Dr. med. Jochen Weishaupt, Ulm

Publikationen zu Serum-microRNAs bei der ALS

  1. Preis (2.500,00 €)

Dr. Tina Wenz, Köln

Publikation mit dem Thema "MTO1 mediates tissue-specificity of OXPHOS defects via tRNA modification and translation optimization, which can be bypassed by dietary intervention“

 

Duchenne-Erb-Preis (12.500,00 €)

Internationaler Teil (6.250,00 €)

Prof. Dr. Caroline A. Sewry

Nationaler Teil (6.250,00 €)

Prof. Dr. Klaus V. von Toyka

 

„Drei-Stimmen-hilft“ – Forschungspreis – Erbliche Muskelerkrankungen (Dystrophinopathien) der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e. V.              (10.000,00 €)

Dr. med. Olivia Schreiber-Katz, München/ Constanze Klug, Bayreuth/ Elisabeth Schorling, Bayreuth

Projekt „Patientenregister und gesundheitsökonomische Evaluierung und Modellierung innovativer Behandlungsansätze für Patienten mit Dystrophinopathien“

 

Die DGM gratuliert allen Preisträgern im Jubiläumsjahr 2015.
„Unsere Forschungspreise sind für viele Menschen ein Zeichen der Hoffnung.“, unterstreicht Horst Ganter, Bundesgeschäftsführer der DGM, die Bedeutung der Forschungspreise, „Bei so seltenen Erkrankungen,  die als Waisenkinder der Medizin bezeichnet werden, ist jeder Anreiz und jede Form von Öffentlichkeit für die Erforschung wichtig. Wir hoffen so eines Tages sowohl die Grundlagen zu verstehen, als auch endlich wirksame Therapien für die Betroffenen von neuromuskulären Erkrankungen  entwickeln zu können.“