28.07.2015 | Berichte

Unabhängige Patientenberatung in Gefahr! Petition braucht Ihre Unterschrift!

Über 80.000 Fragen beantwortet die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) im Jahr - unabhängig, kostenfrei und kompetent.

„Ich finde meine Zahnarztrechnung viel zu hoch. Welche Rechte habe ich?”

„Ich weiß gar nicht, welche Behandlungsmöglichkeiten es für meine Krankheit gibt? Wo finde ich Hilfe vor Ort?”

„Die Kasse hat mir plötzlich das Krankengeld gestrichen. Darf sie das so einfach?”

Die Berater konnte man bisher in zwanzig Städten persönlich, telefonisch und online erreichen. Die UPD nimmt jährlich tausende Beschwerden über Krankenkassen, Ärzte und Krankenhäuser auf und unterstützt Patienten in Konfliktfällen.

Doch jetzt steht die UPD vor dem Aus!  Am 10.07.2015 erhielt in einem Vergabeverfahren der Call-Center-Betreiber Sanvartis GmbH den Zuschlag.

Das Problem: Dieses Call-Center ist alles andere als unabhängig. Sanvartis arbeitet seit Jahren für verschiedene Krankenkassen und die Pharmaindustrie. Jeder Dritte, der heute bei seiner Kasse anruft, landet bei einem Call-Center-Mitarbeiter der Sanvartis.

Kann ein Unternehmen, dass auf der einen Seite Call-Center für Krankenkassen betreibt, Patienten bei Konflikten neutral beraten? Kann ein Unternehmen, dass Dienstleistungen für Pharmakonzerne anbietet, auch „gute Tipps” bei Problemen mit Medikamenten erteilen? Interessenkonflikte sind vorprogrammiert.

Die UPD hingegen versteht sich als Lotse, Wegweiser und Berater. Sie ist frei von Interessen der Krankenkassen, Ärzte und der Pharmaindustrie.

Helfen Sie mit die Unabhängige Patientenberatung Deutschlands (UPD) zu bewahren.

Unterstützen Sie die Online-Petition mit Ihrer Unterschrift!