24.05.2022

Übersicht transparenter Masken für die Logopädische Arbeit im Leistungstest

DGM unterstützte Forderung des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e. V. (dbl) zur Entwicklung von transparenten Schutzmasken

Menschen mit NME zählen zu den Risikogruppen, die besonders gefährdet sind für einen schweren oder tödlichen Verlauf einer COVID-19-Erkrankung. Darüber hinaus können bei eingeschränkter Atemfunktion schon einfache saisonale Atemwegsinfektionen lebensbedrohlich sein oder gravierende Folgen für sie haben. Da im Therapiesetting der logopädischen Behandlung Tröpfchen und Aerosole verstärkt produziert werden, die Mimik und das sichtbare Mundbild des Gegenübers aber zugleich ein wesentlicher Aspekt der Behandlung sind, wurden Empfehlungen zum riskoarmen Arbeiten und transparente Schutzmasken für die logopädische Arbeit entwickelt. Die Maßnahmen und Masken dienen gleichermaßen dem Schutz der Patienten wie auch der Heilmittelerbringer. Der Bundesverband für Logopädie e. V. (dbl) bietet umfangreiche Informationen für logopädische Praxen und eine Broschüre "Risikoarmes Arbeiten im Alltag einer logopädischen Praxis". Ein Poster zeigt eine Übersicht transparenter Masken für die logopädische Arbeit im Leistungstest. Sowohl die Broschüre als auch die Entwicklung transparenter Masken entstand in Kooperation des dbl mit dem Hygiene Technologie Kompetenzzentrum (HKT) in Bamberg, die Forderung des dbl wurde von der DGM in einem CTA (call to action) unterstützt.

Wir bedanken uns bei Cordula Winterholler (M. A.), Mitglied des DGM-Arbeitskreises Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie für diese hilfreichen Instrumente, die gleichermaßen dem Schutz der Logopädinnen und Logopäden sowie ihrer Patientinnen und Patienten dienen.