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07.06.2016 | Wissenschaft & Forschung

Studie zur Ernährung bei ALS

Die Neurologische Klinik am Universitätsklinikum Essen untersucht die Auswirkung einer bestimmten Ernährungsweise zur Verbesserung der Lebensqualität bei Patienten mit ALS. Im Vorfeld werden insbesonders neurologische Untersuchungen durchgeführt, um zu entscheiden, ob der Patient für die Studie geeignet ist. Generell sollte Folgendes ausgeschlossen sein: Diabetes mellitus, Kardiovaskuläre Grunderkrankungen (KHK, Myokardinfakt, Herzinsuffizienz), Hepatitis, Nahrungsmittelallergien, Anspruch auf eine Nicht-invasive Beatmung von mehr als 10 Stunden am Tag, Schwangerschaft oder Stillperiode, Drogen-, Medikamenten- und/oder Alkoholabhängigkeit.

Die Untersuchungen erfolgen im 4-Wochen-Rhythmus. Es werden Fragebögen dazu ausgewertet, neurologische Untersuchungen durchgeführt, Blut entnommen, die Funktion der Lunge getestet und eine Ernährungsberatung erfolgt. Um einen genauen Überblick zu erhalten, müssen vom Patienten täglich Ernährungsprotokolle ausgefüllt und dann zu jeder Besprechung mitgebracht werden.

Die Studie wird von der Stiftung Universitätsmedizin Essen finanziert, sodass keine zusätzlichen Kosten auf die Patienten zukommen. Eine Aufwandsentschädigung ist jedoch nicht vorgesehen.

Weitere Informationen zur Studie:

PD Dr. med. Tim Hagenacker
Neurologie der Uniklinik Essen
Hufelandstraße 55, 45147 Essen
tim.Hagenacker [at] uk-essen.de

Tel. 0201-723 6513