23.03.2021 | In eigener Sache

Stiftung der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke erhält Unterstützung

Übergang der Dr. Salk-Gedächtnis-Stiftung für Behinderte in die DGM-Stiftung am 18. März 2021

Die im Jahr 2004 gegründete DGM-Stiftung, Stiftung der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM) mit Sitz in Freiburg, erhielt eine Zustiftung in Höhe von rund 300.000 Euro. In den 1990er Jahren gründeten Hans und Ingrid Diestelkamp – Hans Diestelkamp war selbst betroffen – eine Stiftung für Menschen mit Behinderung, insbesondere mit der Polio Erkrankung. Die Stiftung trug den Namen eines der Entdecker des Polio-Erregers, Dr. Jonas Edward Salk. Nach dem Tod des Stiftungsgründers beschlossen die Stifterin und der Stiftungsvorstand bestehend aus den verbliebenen Familienmitgliedern, die Stiftung in einen größeren Rahmen einzugliedern. Die DGM-Stiftung wiederum ist für alle 800 neuromuskulären Erkrankungen und die davon betroffenen Menschen zuständig. Dazu zählt auch die Poliomyelitis (Kinderlähmung) und deren Spätfolgen, das Post Polio Syndrom.

„Da die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke, bzw. deren Stiftung praktisch die gleichen Ziele verfolgen, lag es nahe, ins Gespräch zu kommen“, so Petra Diestelkamp, die Tochter des Gründerehepaars. Schnell war klar, dass eine finanziell besser ausgestattete Stiftung die Ziele effizienter würde verfolgen können.  So fand am 18. März 2021 der offizielle Übergang der Dr. Salk-Gedächtnis-Stiftung für Behinderte in die DGM-Stiftung statt. Hierzu trafen sich die Beteiligten in der DGM-Geschäftsstelle in Freiburg-Waltershofen. Die aufgelöste Dr. Salk-Stiftung wird als Namensstiftung in der DGM geführt. Sie trägt auf Wunsch der Familie den Namen: Hans und Ingrid Diestelkamp-Stiftung für Barrierefreiheit und Lebenshilfe bei Poliomyelitis.

Horst Ganter, Vorstandsvorsitzender der DGM-Stiftung, begrüßt die Unterstützung: „Mit Hilfe dieser namhaften Zustiftung können wir unsere Aufgabe, den Verein DGM zu unterstützen, weiter nachhaltig umsetzen.“ Dieser setzt sich auf mehreren Ebenen für Menschen mit einer der immer noch unheilbaren neuromuskulären Erkrankungen ein. So fördert die DGM die Erforschung der teilweise sehr seltenen Muskelerkrankungen. Eine wichtige Aufgabe ist auch die Beratung und Unterstützung im Alltag. Über Muskelerkrankungen zu informieren und die Interessen von muskelerkrankten Menschen gesundheitspolitisch zu vertreten, sind weitere zentrale Anliegen der über 9.000 Mitglieder umfassenden Selbsthilfeorganisation.