29.06.2015 | In eigener Sache

Neues Ziel bei der Petition zum Bundesteilhabegesetz: 150.000 Unterschriften - jede Unterschrift zählt!

Wird das neue Bundesteilhabegesetz wirklich die Hoffnungen erfüllen, die Menschen mit Behinderung in ganz Deutschland in es setzen? Nach neuesten Äußerungen aus dem Sozialministerium gibt es Anlass zur Sorge, dass die Ungleichbehandlung weiterhin bestehen bleibt. 

Constantin Grosch, politischer Botschafter der DGM und Aktivist für ein neues Teilhabegesetz, das endlich das Recht auf Sparen und gleiches Einkommen für Menschen mit Behinderung umsetzt, möchte mit seiner Online-Petition nun 150.000 Unterschriften erreichen, um sie öffentlichkeitswirksam an Bundesministerin Frau Nahles zu überreichen.

Auf der Seite seiner Petition ist auch die aktuelle Haltung von Frau Nahles zu diesem Thema zu lesen: „Ein wichtiger Punkt für die Entwicklung des neuen Teilhaberechtes seien Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen bei der Anrechnung von Einkommen und Vermögen. […] Sie weist darauf hin, dass die teilweise geforderte vollständige Freistellung von Einkommen und Vermögen nicht zu finanzieren sein wird.“

Um zu verhindern, dass das neue Teilhabegesetz nicht die erhofften Verbesserungen für Menschen mit Behinderung mit sich bringt, zählt jetzt jede Unterschrift. Es fehlen noch rund 14.250 Unterzeichner, bis das neue Ziel von 150.000 Unterschriften erreicht ist. 150.000 Menschen, die sich für ein Recht auf Sparen und gleiches Einkommen, für die Abschaffung von lebenslanger Ungleichbehandlung und drastischen sozialen Folgen, einsetzen!

Auch wenn Sie schon unterzeichnet haben, können Sie viel bewirken: Informieren Sie Ihr Umfeld zu diesem Thema und mobilisieren Sie weitere UnterzeichnerInnen!

Alle nötigen Infos finden Sie auf der Seite der Petition oder unter www.kampagne.teilhabegesetz.org.