03.02.2021

Nach intensiven Bemühungen: Angekündigte Änderungen in der Corona-Impfverordnung

Schreiben der DGM an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Neuromuskulär Erkrankte werden leider nicht explizit in der hohen (also zweiten) Prioritätenstufe für eine Corona-Schutzimpfung genannt. Laut Referentenentwurf wird aber die angekündigte geänderte Impfverordnung den Passus enthalten, dass Personen, bei denen nach ärztlicher Beurteilung ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach eine Covid-19-Infektion besteht, mit hoher Priorität Anspruch auf eine Impfung haben, also in der zweiten Prioritätsstufe geimpft werden sollen. Es ist davon auszugehen, dass Menschen mit Neuromuskulärer Erkrankung und bestimmten Symptomen zu dieser Personengruppe gezählt werden können.

Die konkrete Umsetzung der ärztlichen Beurteilung und des anschließenden Zugangs zur Impfung ist noch nicht näher definiert. Hier haken wir nach: Das heutige Schreiben der DGM an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit wichtigen zu klärenden Fragen finden Sie untenstehend im Download.

Dieses Schreiben enthält auch die Forderung, Eltern minderjähriger Kinder, welche ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf besitzen, in die hohe Impfprioritätsstufe aufzunehmen.