31.01.2017 | In eigener Sache

Fortschritte in der Therapie der Neuromuskulären Erkrankungen

Bei der 23. Jahrestagung des Wissenschaftlichen Beirates der DGM vom 16.-17. Februar 2017 in München ist das Kernthema „Therapie der Neuromuskulären Erkrankungen“. Das wissenschaftliche Programm der Tagung umfasst aktuelle Entwicklungen und Fortschritte zu allen neuromuskulären Erkrankungen aller Altersstufen aus den letzten Jahren. „Wir stehen an einer Zeitwende für die erblichen Formen und konnten weiter Verbesserungen der Therapie und Versorgung auch für die erworbenen neuromuskulären Erkrankungen erzielen“, so Tagungspräsident Prof. Dr. Benedikt Schoser, Friedrich-Baur-Institut der Neurologischen Klinik am Universitätsklinikum München. „Die in den letzten Jahren in Deutschland erfolgreich etablierten neuromuskulären Netzwerke werden sich umfassend präsentieren.“

Das umfassende Programm mit neuesten Entwicklungen im Bereich der molekularen Therapie, der Substitutionstherapie, Immunmodulation, und der symptomatischen Therapie für Muskelerkrankungen, Motoneuronerkrankungen, Erkrankungen der neuromuskulären Endplatte und der peripheren Nerven lässt spannende Diskussionen erwarten. International renommierte Wissenschaftler stellen aktuelle Untersuchungen zum thematischen Tagungs-Schwerpunkt vor, tauschen ihre Erfahrungen aus und diskutieren neue Erkenntnisse, zum Beispiel Frau Prof. Petra Kaufmann (Bethesda, US), Prof. Carsten Bönnemann (Washington,US), Frau Prof. Rita Horvarth, Prof. Hanns Lochmüller, Prof. Volker Straub (jeweils Newcastle, England), Prof. Heinz Jungbluth und Prof. Mathias Gautel (London, England) und Professor Helge Amthor (Versailles, Frankreich).

Zahlreiche weitere Themen aus dem gesamten Gebiet der neuromuskulären Erkrankungen wie Beatmung, Palliativmedizin, Neuropathologie, Genetik, und Bildgebung sind mit aktuellen Beiträgen vertreten. Eine Neuerung und Besonderheit sind die sogenannten Flashposter-Sessions. Diese konzentrierte Darstellungsform der Posterbeiträge, eine 2-minütige Kurzvorstellung der Resultate, ist ein hochspannendes Forum gerade für jüngere Wissenschaftler.

Am Samstag, 18. Februar 2017, lädt die DGM alle Interessierten zu einem Patiententag in die Räumlichkeiten der Pfennigparade München ein. Das Treffen richtet sich an Betroffene mit den drei unterschiedlichen Krankheitsformen Gliedergürtel- Muskeldystrophien, Hereditäre motorisch-sensibler Neuropathie (HMSN) und Myotone Dystrophie. Bei der kostenfreien Veranstaltung geht es in drei parallelen Vortragssträngen zu diesen  verschiedenen Diagnosegruppen um Behandlungsmöglichkeiten, Rehabilitation und neue Studienergebnisse sowie auch um praxisnahe Diskussionen wie den Weg zum passenden Hilfsmittel.

Das komplette Programm steht auf der Tagungshomepage zur Verfügung.
Pressekontakt:
Kerstin Aldenhoff
Telefon +49 172 3516916
kerstin.aldenhoff [at] conventus.de
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