18.04.2018 | In eigener Sache

26 Neuromuskuläre Zentren der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke zertifiziert

Zertifikatsübergabe Universitätsklinik Freiburg

Die Idee, Neuromuskuläre Zentren (NMZ) in Deutschland zu schaffen, entstand auf Initiative der DGM. Seither haben sich deutschlandweit einige Behandlungszentren auf den Weg gemacht, sich entsprechend aufzustellen. „Angesichts der Komplexität und Seltenheit der rund 800 verschiedenen Muskelerkrankungen war es enorm wichtig, dass sowohl Fachwissen also auch Ressourcen gebündelt wurden und medizinische Anlaufstellen für Betroffene und Angehörige entstanden sind“, so DGM-Bundesgeschäftsführer Sproß.

Grundlage der Zertifizierung bilden die von der DGM entwickelten Qualitätskriterien für Neuromuskuläre Zentren. Diese umfassen nicht nur Aussagen zu den vertretenen Fachbereichen und Beratungsangeboten, sondern legen beispielsweise auch eine Mindestzahl von betreuten Patienten pro Jahr fest. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Patienten auf eine umfassende Diagnostik und Behandlung eines spezialisierten Teams zurückgreifen können. Alle drei Jahre erfolgt die Zertifizierung aufgrund der aktuellen schriftlichen Berichte der einzelnen NMZ. Außerdem besucht eine Delegation des DGM in regelmäßigen Abständen die einzelnen Zentren, um einen persönlichen Eindruck ihrer Arbeit zu bekommen.