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Was mit dem Geld passiert

Mit jeder Spende ist auch ein hohes Maß an Vertrauen verbunden. Da uns so viele Menschen ihr Vertrauen ausgesprochen haben, sehen wir uns verpflichtet so transparent wie nur möglich über die Verwendung der Spenden zu berichten.

Der Sinn hinter der Ice Bucket Challenge war, Spenden für die Erforschung von ALS zu sammeln. Aus diesem Grund fließt der Großteil der Spendengelder in die ALS-Forschung.


Sonderausschreibung: 1 Million für Forschungsprojekte zu ALS dank Ice-Bucket-Challenge – 8 Projekte wurden ausgewählt

Wie angekündigt, ist bereits eine Sonderforschungsausschreibung für die Erforschung von ALS in Höhe von 1 Million Euro durch die DGM ausgeschrieben worden und acht Projekte wurden ausgewählt!

Der Spendenregen, den die DGM durch die Ice Bucket Challenge erhalten hat, übertraf alle Erwartungen und ermöglicht erstmalig die Förderung von Einzelanträgen von bis zu 200.000 Euro. Die Ursache der tödlich verlaufenden Erkrankung ist noch weitgehend unbekannt. Durch  die Spenden der Ice Bucket Challenge entsteht nun die Chance ALS endlich besser zu verstehen und Therapiemöglichkeiten für Betroffene entwickeln zu können.

Die Empfängerprojekte der Spendengelder aus der Ice Bucket Challenge für ALS stehen nun fest. Anhand der Empfehlung zweier internationaler Gutachter hat der Bundesvorstand der DGM acht Projekte ausgewählt, die Fördergelder in Höhe von insgesamt 1.004.800,00 € aus den Spenden der Ice Bucket Challenge 2014 erhalten:

  • Fortentwicklung der Neuroimaging Gesellschaft für Amyotrophe Lateralsklerose: Web Zugang zur Jenaer Datenbank und internationale Kooperation, PD Dr. Julian Grosskreutz, Universitätsklinikum Jena
  • The German MND tissue bank, Prof. Dr. Joachim Weis, RWTH Aachen
  • Molecular signatures of rapid- and slow-progressing Amyotrophic lateral sclerosis: implications for neuroprotective approaches, Dr. Tino Prell, PD Dr. Julian Grosskreutz, Universitätsklinikum Jena
  • Role of changes in the actin cytoskeleton as potential therapeutic target in ALS, Prof. Dr. Susanne Petri, Prof. Dr. Peter Claus, MHH Hannover
  • MND-NET Phenotype and Staging Data Base, Prof. Dr. Albert C. Ludolph, Universitätsklinikum Ulm
  • Genetics of motoneuron diseases, Prof. Dr. Jochen Weishaupt, Universitätsklinikum Ulm
  • Analysis of cellular mechanisms for motoneuron degeneration using a combined approach in FUS-ALS with iPSC cells and a new FUS P525L transgenic mouse model,PD Dr. Dr. Andreas Hermann, Prof. Dr. Michael Sendtner, TU Dresden
  • Mechanisms of upper motor neuron degeneration revealed by two-photon imaging in awake, behaving ALS-transgenic mice, Dr. Sabine Liebscher, Dr. Martin Kerschensteiner, Ludwig-Maximilians Universität München

“Wir freuen uns, dass wir den Spendern nun mitteilen können, welche Projekte dank ihrer Hilfe gefördert werden können.“, so Horst Ganter, Bundesgeschäftsführer der DGM, „Von den Projekten erwarten wir uns eine weitere Erforschung der ALS und eine verbesserte Versorgung der Betroffenen.“


Neu eingeführt: Jährliche Forschungsstipendien dank Ice Bucket Challenge in diesem Jahr gestartet

Die DGM möchte den Nachwuchs in der deutschen ALS-Forschung stärken und die internationale Vernetzung fördern.

Daher schreibt die DGM erstmalig im Jahr 2015 für junge deutsche WissenschaftlerInnen zwei Stipendien in Höhe von je 15.000 Euro aus.

Die Stipendien sollen auch in den folgenden Jahren zur Verfügung gestellt werden.


Warum auch andere Verwendungszwecke wichtig sind

Auch das Geld, das zweckgebunden für Beratung und Selbsthilfe der DGM bei uns eingegangen ist, ist enorm wichtig. Während die Erforschung von ALS eher zukünftigen Generationen von Betroffenen zu Gute kommt, hilft die Finanzierung von Beratung und Selbsthilfe schon den Betroffenen heute bei der Bewältigung der Erkrankung, der Organisation ihres Alltags und der Sicherung ihrer Lebensqualität. Diese Bereiche sind uns ein großes Anliegen und gehören teilweise auch zu unseren satzungsverankerten Zielen. Wir sind allen Spendern dankbar, die auch Vertrauen in diese Arbeit der DGM hatten.