24. Kongress des Medizinisch-Wissenschaftlichen Beirates der DGM

Ankündigung 24. Kongress des Medizinisch-Wissenschaftlichen Beirates der DGM

Im Fokus des wissenschaftlichen Programms des von Tagungspräsidenten Prof. Dr. Ekkehard Wilichowski und seinem interdisziplinären Team organisierten Kongresses steht die Translationale Medizin bei Neuromuskulären Erkrankungen – von der Molekularanalyse zur klinischen Anwendung.

Eingeladen sind alle, die sich der qualifizierten Behandlung und Betreuung von Patienten mit Neuromuskulären Erkrankungen verpflichtet fühlen, unabhängig von der Fachrichtung, die sie vertreten.

Das Programm startet an beiden Tagen mit einer Plenar-Sitzung. International renommierte Experten werden über die aktuellen Grundlagen von molekularen Prozessen der Genexpression und Stoffwechselregulation und ihrer Beeinflussung, die die Grundlage für die neuen innovativen Therapien darstellen, sowie über die neuesten bildgebenden Verfahren referieren.

Als neues Format werden die Morgen-Seminare eingeführt, die sich anhand von Fall-Beispielen mit der Varianten-Analyse von Next-Generation-Sequenzierungen und der interdisziplinären Diagnostik und Therapie von Neuromuskulären Erkrankungen beschäftigen werden.

In den Mittags-Symposien werden spezifische Therapie-Optionen bei genetisch bedingten, metabolischen, inflammatorischen und degenerativen Muskelerkrankungen dargestellt und aktuelle Daten diskutiert.

Im Rahmen von zwölf Themenblöcken werden aktuelle Entwicklungen aus dem gesamten Gebiet neuromuskulärer Erkrankungen dargestellt. Schwerpunkte werden die MR- und Sonografie-Bildgebung von Muskel und Nerv, die kongenitalen Myopathie-, Myasthenie- und Myotonie-Erkrankungen, die Repeat-Erkrankungen und aktuelle innovative Entwicklungen in der orthopädischen, pulmonologischen und kardiologischen Therapie sein. Auch werden sich die neuromuskulären Netzwerke umfassend präsentieren. Zusätzlich ist ein Video-Forum geplant, bei dem gelöste und ungelöste Kasuistiken aus dem gesamten Spektrum neuromuskulärer Erkrankungen dargestellt werden können.

Ausgewählte eingereichte Poster sind essentieller Bestandteil der Tagung und dienen nicht nur der Präsentation und Diskussion aktueller Forschungsdaten und interessanter Fälle, sondern auch der Kontaktbildung und Vernetzung untereinander. Die drei besten Poster werden prämiert.

Wie bei jeder Tagung wird auch dieses Mal die Verleihung des Duchenne-Erb-Preises, des Felix-Jerusalem-Preises und des Junior-Preises ein Höhepunkt der Tagung sein. Die Preis-Verleihung findet im Rahmen des Festabends am ersten Tag der Tagung in der Universitäts-Aula statt.

Nähere Informationen und Anmeldung auf www.dgm-kongress.de.