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2005 |
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Mit Cowboys unterwegs... Zum diesjährigen Sommertreffen des sächsischen Elternkreises machte sich eine kleine aber interessierte Gruppe auf den Weg nach Zwickau .Als wir das Cowboydorf betraten, war es ein Schritt in den Wilden Westen. Ein Stück Geschichte live. Niemand wusste bis dahin, was es ausmachte ohne eisernen Löffel oder Feuerzeug zu leben. Mit Stock und Puste ein Feuer anzuzünden, konnte sich keiner vorstellen, geschweige denn mit einem Messer zu werfen und das gewünschte Ziel mit der Spitze zuerst zu treffen. Die Wild-East-Town, die ganz im Gegensatz zum Wild-West-Film unter Kiefernwälder steht, ist eine perfekte Nachahmung der damaligen Zeit in Nordamerika. Die Cowboys, die dort leben, sind zum Teil ganze Familien, die sich als Verein zusammentun und das Dorf nach alter Tradition errichten. Sie zeigten uns ihre Häuser und die einzelnen Gebäude, die ein Cowboydorf haben muss. Dazu bekamen wir ein Stück Geschichte aufgetischt. Apropos aufgetischt: Beim Essen gab es ein Teller, Besteck und eine Flasche, das war alles und wir fühlten uns wie richtige Cowboys. Natürlich hatten wir normales Besteck und kein eigenes Messer (sah gefährlich aus, so ein Messer), keinen eigenen Holzlöffel, den sich jeder selbst schnitzen musste, oder eine Gabel, aber trotzdem war es wie zu alten Zeiten. Nach selbstgebackenem Brot am Lagerfeuer, wobei ich mir das Gesicht angesengt hatte von der Hitze (so schlimm war es nicht, aber es war ganz schön heiß), machten sie mit uns ein Quiz, das aber viel zu leicht war. Nach einigen Spielen, wie zum Beispiel: "Specht ärgern", indem man ein Kiefernzapfen versuchte ins Spechtloch zu treffen oder dem Cowboy den Hut mit einem Ball runter zu werfen (ich möchte nicht wissen wie viele blaue Flecke er danach hatte), ging es ans Gold-NuggetsSuchen. Wir versuchten uns am echten Gold-Waschen und fanden sogar etwas. Mit Glück beflügelt, nahm der Tag auch schon sein Ende. Nach der Siegerehrung, in der alle den ersten Platz belegt hatten, bekam jeder einen Traumfänger, eine Wegzehrung und einen Gruß mit auf den Heimweg, wie es bei Cowboys so üblich war. Nach einer Zugabe von der MmiLive-Band Monika, hieß es auch schon Ade sagen. Mit schweren Herzen, jedoch mit einer unvergesslichen Erinnerung reicher, sattelten wir unsere 4-rädrigen Pferde und ritten von dannen.
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Geisterfahrer |
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